Zitate von Graff, Sigmund
„Der Charme hat seinen Sitz in der Seele.“
„Zu den wenigen Vorzügen der Diktatur gehört es, daß sie den Freiheitssinn lebendig hält.“
„Alle gemeinsamen Freunde in einer Ehe machen sie fester, alle einsamen lockern sie.“
„Das Fernsehen unterhält die Leute, indem es verhindert, daß sie sich miteinander unterhalten.“
„Freundschaft ist eine Kunst der Distanz, so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist.“
„Gäste strengen uns am wenigsten an, wenn man sie mit Dingen unterhält, für die sie kein Interesse zu heucheln brauchen.“
„Die Welt hat einen Mangel an Ideen und einen Überfluß an Funktionären.“
„Man muß die Jahre wägen, nicht nur zählen.“
„Das Glück der Liebe: sich vor dem anderen ganz aussprechen dürfen. Das Geheimnis der Liebe: vieles unausgesprochen lassen.“
„Eine der erstaunlichsten Erscheinungen ist, daß man sich einbildet, von abhängigen Menschen unabhängige Meinungen erwarten zu dürfen.“
„Allen Moden gemeinsam ist die Tatsache, daß ihre ersten und ihre letzten Vertreter komisch sind.“
„Die Mode gestattet es jeder Dame, aufzufallen, ohne als Dame mißdeutet zu werden. (DOPPELT !!!!)“
„Die Mode gestattet es jeder Dame aufzufallen, ohne als Dame mißdeutet zu werden.“
„Wenn gelegentlich etwas Altmodisches wieder Mode wird, merken wir, wie bezaubernd unsere Großmütter gewesen sein müssen.“
„Einen Namen hat man, wenn man keinen Wert auf einen Titel legt.“
„Die öffentliche Meinung gleicht einem Schloßgespenst: Niemand hat es gesehen, aber alle lassen sich von ihm tyrannisieren.“
„= Die Kunst, sich zu seinen Absichten drängen zu lassen.“
„Einer der verhängnisvollsten Irrtümer ist es, geschickte Redner für ebenso geschickte Politiker zu halten.“
„Wenn wir zwanzig sind, nehmen wir uns vor, den großen Schatz des Lebens zu entdecken. Mit vierzig geben wir es auf, danach zu suchen. Mit sechzig wissen wir, daß wir ihn mit zwanzig bereits besessen haben.“
„Unsere Silvesterbilanz darf nicht vergessen, auch alle diejenigen Dinge in Rechnung zu stellen, die uns im abgelaufenen Jahr ebenso mißlingen konnten. Das Erreichte wird erst vor dem Hintergrund des Gefährdeten richtig bewertet.“
Voriger Zitat-Autor - Alle Zitat-Autoren - Nächster Zitat-Autor