Zitate von Indien
„Glück hilft nur manchmal, Arbeit immer.“
„Das Weib ist mit seinem Mann, der Mann aber mit seinem Geschäft verheiratet.“
„Rufe Gott an, aber lenke deine Ruder an den Felsen vorbei.“
„Glückliche Tage sind kurz.“
„Einst schuf Brahma die Welt und erfreute sich an seiner Schöpfung. Schließlich aber, nach Jahrmillionen, begann er sich zu langweilen. Deshalb dachte er sich ein Spiel aus: Er spielte Versteck mit sich selbst. Da aber Brahma allmächtig ist, konnte er sich so gut verstecken, daß er Jahrtausende brauchte, um sich wiederzufinden. Das gefiel ihm so gut, daß er sich erneut versteckte. Darum wissen wir heute nicht, wo er sich gerade befindet. Er kann in der Vase dort auf dem Tisch sein oder im Baum im Garten. In der Musik, die du gerade hörst, oder in dir. Wer weiß?“
„Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.“
„Sind die Kinder klein, müssen wir ihnen helfen, Wurzeln zu fassen. Sind sie aber groß geworden, müssen wir ihnen Flügel schenken.“
„Wer sein Kind liebt, braucht es nicht zu erziehen.“
„Ich klagte, daß ich keine Schuhe hätte, bis ich einen Mann traf, der keine Füße hatte.“
„Eines Tages besucht ein Hund den Tempel der tausend Spiegel. Er steigt die hohen Stufen hinauf, betritt den Tempel, schaut in die tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, bekommt Angst und knurrt. Mit gekniffenem Schwanz verläßt er den Tempel in dem Bewußtsein: die Welt ist voller böser Hunde. Kurze Zeit später kommt ein anderer Hund in den gleichen Tempel. Auch er steigt die Stufen empor, geht durch die Tür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Er sieht in den Spiegeln tausend andere Hunde, freut sich darüber und wedelt mit dem Schwanz. Tausend Hunde freuen sich mit ihm und wedeln zurück. Dieser Hund verläßt den Tempel in dem Bewußtsein: Die Welt ist voller freundlicher Hunde.“
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