Zitate von Rilke, Rainer Maria
„Es fällt niemanden ein, von einem Einzelnen zu verlangen, daß er glücklich sei, - heiratet aber einer, so ist man sehr erstaunt, wenn er es nicht ist!“
„Die Blätter fallen, fallen wie von weit,/ als welkten in den Himmeln ferne Gärten;/ sie fallen mit verneinender Gebärde./ Und in den Nächten fällt die schwere Erde/ aus allen Sternen in die Einsamkeit./ Wir alle fallen. Diese Hand da fällt./ Und sieh dir andre an: es ist in allen./ Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen/ unendlich sanft in seinen Händen hält.“
„Die Kunst ist ein Ding viel zu groß und zu schwer und zu lang für ein Leben, und die, welche ein großes Alter haben, sind erst Anfänger in ihr.“
„Es ist die Kunst - zu leben!“
„Vergessen Sie nicht, daß die Kunst nur ein Weg ist, nicht ein Ziel.“
„Was anderes ist unser Metier, als Anlässe zur Veränderung rein und groß und frei hinzustellen?“
„Laßt euch nicht beirren von Übergängen.“
„= Die Summe der Mißverständnisse, die sich um einen Namen sammeln.“
„Daß etwas schwer ist, muß ein Grund mehr sein, es zu tun.“
„Der Wunsch, einen eigenen Tod zu haben, wird immer seltener. Eine Weile noch, und er wird ebenso selten sein wie ein eigenes Leben.“
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