Zitate von Seneca
„Der Lohn eines Amtes ist das Amt selbst.“
„Nicht der ist arm, der wenig besitzt, sondern wer nach mehr verlangt.“
„Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.“
„Während man es aufschiebt, geht das Leben vorüber.“
„Nichts macht uns größere Beschwer, als wenn wir auf das Geschwätz der Menge hören und in ihrem Beifall, wie es so oft geschieht, einen Maßstab für das Gute sehen.“
„Fortschritt besteht wesentlich darin, fortschreiten zu w o l l e n.“
„Kein Besitz macht Freude, wenn der Freund fehlt. (Wir Jäger fügen hinzu: ein Freund, mit dem man Jagd-Abenteuer erleben und bereden kann.)“
„Das Geld hat noch keinen reich gemacht.“
„Nichts hindert die Genesung so sehr wie der häufige Wechsel der Heilmittel.“
„Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe. (What your think to be a peak is nothing but a step.) (Ce que tu prends pour le sommet n'est qu'un gradin.)“
„Hektik weist auf ein krankes Gemüt. Hauptmerkmal eines geordneten Verstandes ist Beharrungsvermögen und die Fähigkeit, mit sich selbst umgehen zu können.“
„Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.“
„Jeder, der einen anderen schlechter macht, wird es dadurch selbst.“
„Wenn etwas kleiner ist als das Größte, so ist es darum noch lange nicht unbedeutend.“
„Ums Wort geht, wie ich denke, der Streit,/ über die Sache besteht Einigkeit.“
„Nichtwollen ist der Grund, nicht können nur der Vorwand. (Nolle in causa est, non posse praetenditur.)“
„Ein Kranker braucht keinen beredten Arzt.“
„Alle Kunst ist Nachahmung der Natur.“
„Keine Kunst ist, was durch Zufall seinen Zweck erreicht.“
„Der lebt, der vielen nützlich ist.“
„Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.“
„Sie leben nicht, sie wollen nur leben - alles schieben sie auf.“
„Wer jeden Abend sagen kann, "ich habe gelebt", dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn.“
„Wie bei einem Theaterstück kommt es beim Leben nicht darauf an, wie lange es dauert, sondern wie gut es gespielt wird.“
„Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht; daß ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.“
„Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.“
„Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet mehr als nötig.“
„Willst du geliebt werden, so liebe!“
„Es kommt nicht darauf an, wie vielen, sondern welchen du gefällst. (Klingt philosophisch? - Ist auch philosophisch! Der Satz stammt von dem römischen Philosophen Seneca. Liebe(r) ... (Name), uns gefällst du. Wir sind froh, dass wir dich haben! Auf dein Wohl!)“
„Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.“
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir's nicht, sondern weil wir's nicht wagen, ist es schwer.“
„Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt.“
„Wir wagen es nicht, weil es schwer ist, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
„Glücklich leben und naturgemäß leben ist eins.“
„Wie töricht ist es, Pläne für das ganze Leben zu machen, da wir doch nicht einmal Herren des morgigen Tages sind.“
„Die Philosophie lehrt handeln, nicht schwatzen.“
„Rede = Die Kleidung der Seele.“
„Am meisten nützt eine Rede, die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.“
„In Ruhe Wurzeln schlagen kann nur, wer aufhört, sich ständig umzuschauen und herumzuziehen.“
„Man irrt, wenn man glaubt, daß Schenken eine leichte Sache sei.“
„Halte Dir die rasende Schnelligkeit der Zeit vor Augen.“
„Das Wort Schwierigkeit muß gar nicht für einen Menschen von Geist als existent gedacht werden. Weg damit!“
„Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst.“
„Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müßte, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden.“
„Fest und stark ist nur der Baum, der unablässig Windstössen ausgesetzt war, denn im Kampf festigen und verstärken sich seine Wurzeln.“
„Siehst du, daß der Stil ängstlich geglättet und ausgefeilt ist, kannst du sicher sein, daß sich auch die Seele des Autors mit Bagatellen befaßt.“
„Wer darüber klagt, daß jemand gestorben ist, klagt darüber, daß er ein Mensch gewesen ist.“
„Willst du, daß einer in der Gefahr nicht zittert, dann trainiere ihn vor der Gefahr.“
„O wie gut erginge es manchen Menschen, wenn sie einmal aus ihrem Geleise herauskämen.“
„Vieles haben die geleistet, die vor uns gewesen sind; aber sie haben es nicht zu Ende geleistet.“
„Wer überall ist, ist nirgendwo.“
„Die Zeit wird kommen, wo unsere Nachkommen sich wundern, da wir so offenbare Dinge nicht gewußt haben.“
„Wenn ein Seemann nicht weiß, welches Ufer er ansteuern muß, dann ist kein Wind der richtige.“
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