Zitate von Bismarck, Otto von
„Ich kann die Achtung aller Menschen entbehren, nur meine eigene nicht.“
„Ein braves Pferd stirbt in den Sielen.“
„Ich schreibe meinen Namen unter kein Gesetz, welches eine Belastung des Arbeiters enthält.“
„Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren. Bei schlechten Beamten helfen die besten Gesetze nichts.“
„Es reicht hin, eine Behauptung mit Sicherheit auszusprechen, um sie für die Wahrheit aussprechen zu dürfen.“
„Ein Gedanke, der richtig ist, kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden.“
„Setzen wir Deutschland in den Sattel, reiten wird es schon können. (Für uns heißt das: Entscheiden wir so schnell wie möglich über die neue Personalstruktur. Wenn wir zu lange warten, sitzt unsere Konkurrenz bereits fest im Sattel und zieht uns davon.)“
„Denn ich habe dich geheiratet, um dich in Gott und nach dem Bedürfnis meines Herzens zu lieben, und um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben.“
„Erfolgsregel: Ich jage nie zwei Hasen auf einmal.“
„Es gibt kaum ein Wort heutzutage, mit dem mehr Mißbrauch getrieben wird als mit dem Wort "frei". Ich traue dem Wort nicht, aus dem Grunde, weil keiner die Freiheit für alle will: jeder will sie für sich.“
„Wer einen ebenbürtigen Gegner überlebt, wird entdecken, daß ihm etwas fehlt.“
„Wer seine Ansicht mit anderen Waffen als denen des Geistes verteidigt, von dem muß ich voraussetzen, daß ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind.“
„Einen wirklich großen Mann erkennt man an drei Dingen: Großzügigkeit im Entwurf, Menschlichkeit in der Ausführung und Mäßigkeit beim Erfolg. (Großzügig in der Planung und menschlich, human bei der Durchsetzung: das allein ist schon der näheren Betrachtung wert. Der Mensch, hier steht er im Mittelpunkt, hier ist er der Mittler zwischen Entwurf und Gelingen! Und dann: Maßhalten im Erfolg. Wie viele knallen durch, wenn sie auf der Erfolgsleiter weit oben angelangt sind!)“
„Für die Jugend habe ich nur drei Worte als Ratschlag: Arbeite, arbeite, arbeite!“
„Ich würde keine Freunde haben, wenn ich nicht auch Feinde hätte, man kann nicht beides zugleich, kalt und warm, sein, und auf Kampf besteht das Leben in der ganzen Natur.“
„Ich bin dankbar für schärfste Kritik, wenn sie nur sachlich bleibt.“
„Ich lerne vom Leben. Ich lerne solange ich lebe. So lerne ich noch heute.“
„Otto von Bismarck schrieb 1851 an seine Gattin: "Denn ich habe dich geheiratet... um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben, die all ihre dürren Winde nicht erkälten kann und an der ich die Wärme des heimatlichen Kaminfeuers finde, an das ich mich dränge, wenn es draußen stürmt und friert."“
„Es wird niemals soviel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.“
„Sechs Tage in der Woche jagt er, am siebten aber macht er Patronen und lügt.“
„Eine Majorität hat viele Herzen, aber ein Herz hat sie nicht.“
„Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden, sondern durch Eisen und Blut.“
„Wenn ich Beethoven höre, werde ich tapfer.“
„Die Kammer wird täglich langweiliger; gestern dauerte die Sitzung bis halb 6, bei kärglichem Lampenschein, und der unglückselige Wen(t)zel schwatzte stundenlang ohne Unterbrechung...Ich begreife nicht, daß sich noch immer Leute finden, die ganz artig von Anfang bis zu Ende auf den Tribünen sitzen und zuhören, wie erwachsne Menschen sich kindlich über Lappalien streiten, die im nächsten Sommer vergessen sein werden.“
„Mir fallen immer die Augen zu, während Herr Bürgers spricht.“
„Wenn es keine Parlamente gäbe, könnte jeder Kellner regieren.“
„In der Kunst, mit vielen Worten gar nichts zu sagen, mache ich reißende Fortschritte.“
„An den Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln und läuft, wie einem die Beine von Natur gewachsen sind.“
„Alles Menschliche ist an sich nur provisorisch.“
„Es ist rhetorische Gewohnheit, sich die Rede des Gegners so zurechtzulegen, wie man sie besser verwerten kann.“
„Wo ich sitze, ist immer oben.“
„Alle menschlichen Einrichtungen sind unvollkommen - am allermeisten staatliche.“
„Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit. (Die Zeiten haben sich geändert .../ Die Zeiten haben sich nicht geändert .../ Ist das heute anders? / Heute schiebt einer die Verantwortung auf den anderen. Beispiel Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit. Und genau darüber will ich heute mit Ihnen reden. Wo müssen wir, wo sollten wir, wo können wir ansetzen? Und ich kann Ihnen schon jetzt sagen: Hier tragen viele Verantwortung, und hier müssen viele zusammenwirken, um ihrer Verantwortung gerecht zu werden und um erfolgreich zu sein.)“
„Man kann Vorsicht Furcht, man kann Mut Leichtfertigkeit nennen.“
„Wenn man sagt, daß man einer Sache grundsätzlich zustimmt, bedeutet das, daß man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.“
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