Zitate-Welt

Zitate von Brecht, Bertolt

Zitate #853

„Wenn ein Freund weggeht, muß man die Türe schließen, sonst wird es kalt.“

Zitate #854

„Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“

Zitate #855

„Geldleute lesen gründlicher als Bücherliebhaber - sie wissen besser, was für Nachteile aus flüchtiger Lektüre entstehen.“

Zitate #856

„So viele Berichte. So viele Fragen.“

Zitate #857

„= Etwas, das auf Schwierigkeiten folgt und dem das Handeln vorausgeht.“

Zitate #858

„Anmut sparet nicht noch Mühe./ Leidenschaft nicht noch Verstand./ Daß ein gutes Deutschland blühe,/ wie ein andres gutes Land.“

Zitate #859

„Die Finnen schweigen zweisprachig.“

Zitate #860

„Das Frühjahr kommt. Wach auf, du Christ!/ Der Schnee schmilzt weg. Die Toten ruhn./ Und was noch nicht gestorben ist,/ Das macht sich auf die Socken nun.“

Zitate #861

„Ist das nötige Geld vorhanden, ist das Ende meistens gut.“

Zitate #862

„Keinen verderben lassen, auch nicht sich selber, jeden mit Glück erfüllen, auch sich. Das ist gut.“

Zitate #863

„Alle großen Ideen scheitern an den Leuten.“

Zitate #864

„Ändere die Welt; sie braucht es.“

Zitate #865

„Durch fünfzig Jahr in Nacht und Wind/ Sie schliefen in einem Bett./ Das war die Hanna Cash, mein Kind/ Gott mach's ihr einmal wett.“

Zitate #866

„Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.“

Zitate #867

„Ich rate, lieber mehr zu können als man macht, als mehr zu machen als man kann. (Diesem Rat kann ich mich nur anschließen. Für uns heißt das: ...)“

Zitate #7960

„Das große Karthago führte drei Kriege. Nach dem ersten war es noch mächtig. Nach dem zweiten war es noch bewohnbar. Nach dem dritten war es nicht mehr aufzufinden.“

Zitate #7961

„Fürchtet doch nicht so den Tod und mehr das unzulängliche Leben!“

Zitate #7962

„Während meines 9jährigen Eingewecktseins an einem Augsburger Realgymnasium gelang es mir nicht, meine Lehrer wesentlich zu fördern.“

Zitate #7963

„"Was tun Sie", wurde Herr K. gefragt, "wenn Sie einen Menschen lieben?" "Ich mache einen Entwurf von ihm", sagte Herr K., "und sorge, daß er ihm ähnlich wird." "Wer? Der Entwurf?" "Nein", sagte Herr K., "der Mensch."“

Zitate #7964

„Und nach der Maiandacht,/ da kommt die Maiennacht.“

Zitate #7965

„Wer a sagt, der muß nicht b sagen. Er kann auch erkennen, daß a falsch war.“

Zitate #7966

„Es sieht zu modern aus. Modern ist veraltet.“

Zitate #7967

„Ja, mach nur einen Plan, sei nur ein kluges Licht, und mach dann noch 'nen zweiten Plan, geh'n tun sie beide nicht.“

Zitate #7968

„Das moderne Theater muß nicht danach beurteilt werden, wieweit es die Gewohnheiten des Publikums befriedigt, sondern danach, wieweit es sie verändert.“

Zitate #7969

„Wehe denen, die nicht geforscht haben und doch reden.“

Zitate #7970

„Verehrtes Publikum, jetzt kein Verdruß:/ Wir wissen wohl, das ist kein rechter Schluß./ Vorschwebte uns: die goldene Legende./ Unter der Hand nahm sie ein bitteres Ende.“

Zitate #7971

„Verehrtes Publikum, los, such dir selbst den Schluß!/ Es muß ein guter da sein, muß, muß, muß!“

Zitate #7972

„Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen/ Den Vorhang zu und alle Fragen offen. (Der keineswegs arme Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki beendet damit regelmäßig seine TV-Sendung "Das Literarische Quartett". Und wir beenden damit heute unsere Diskussion. Danke fürs Mitmachen. Kommen Sie gut zurück!) (Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich komme zum Schluss meiner Ausführungen und stehe jetzt gern zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten.)“

Zitate #7973

„Me-ti sagte zu Tu-fu: Besser als "ewig" sage "eine Zeitlang", besser als "ich weiß" sage "ich hoffe", besser als "Ich kann nicht leben ohne dies und das", sage: "Ich kann schwerer leben ohne dies und das." Dann gehst du sicher und machst andere sicherer gehen.“

Zitate #7974

„Ein Mann, der etwas zu sagen hat und keine Zuhörer findet, ist schlimm dran. Noch schlimmer sind Zuhörer dran, die keinen finden, der ihnen etwas zu sagen hat.“

Zitate #7975

„Man kann über ernste Dinge heiter und ernst sprechen, über heitere Dinge heiter und ernst.“

Zitate #7976

„Wäre es da/ Nicht doch einfacher, die Regierung/ Löste das Volk auf und/ Wählte ein anderes?“

Zitate #7977

„Das Schicksal des Menschen ist der Mensch.“

Zitate #7978

„Einige Schriftsteller haben den Bibelvers "Am Anfang war das Wort" mit Stolz zitiert. Wichtiger scheint mir von allen Worten - das letzte Wort.“

Zitate #7979

„Will man Schweres bewältigen, muß man es sich leicht machen.“

Zitate #7980

„Als er Siebzig war und war gebrechlich/ Drängte es den Lehrer doch nach Ruh.“

Zitate #7981

„Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.“

Zitate #7982

„Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können, muß man sich abgewöhnen.“

Zitate #7983

„Es setzen sich nur so viel Wahrheiten durch, als wir durchsetzen; der Sieg der Vernunft kann nur der Sieg der Vernünftigen sein.“

Zitate #7984

„Vertrauen wird dadurch erschöpft, daß es in Anspruch genommen wird.“

Zitate #7985

„Man kann die Wahrheit nur mit List verbreiten.“

Zitate #7986

„Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.“

Zitate #7987

„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“

Zitate #7988

„Wissenschaft: Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine Tür zu öffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum.“

Zitate #7989

„Man hat seine eigene Wäsche,/ man wäscht sie mitunter./ Man hat seine eigenen Wörter,/ man wäscht sie nie.“

Zitate #7990

„Denn wo der Glaube tausend Jahre gesessen hat, eben da sitzt jetzt der Zweifel.“

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