Zitate-Welt

Zitate von Goethe, Johann Wolfgang von

Zitate #2434

„In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn; man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.“

Zitate #2435

„Wer alt mit Fürsten wird, lernt vieles, lernt zu vielem schweigen.“

Zitate #2436

„Die guten Leute wissen gar nicht, was es für Zeit und Mühe kostet, das Leben zu lernen und von dem Gelesenen Nutzen zu haben; ich habe achtzig Jahre dazu gebraucht.“

Zitate #2437

„Ei, bin ich denn darum achtzig Jahre alt geworden, daß ich immer dasselbe denken soll? Ich strebe vielmehr, täglich etwas anderes, Neues zu denken, um nicht langweilig zu werden. Man muß sich immerfort verändern, erneuen, verjüngen, um nicht zu verstocken.“

Zitate #2438

„Da gab's ein Gerede, man weiß nicht wie,/ das nennt man eine Akademie.“

Zitate #2439

„Alt wird man wohl, wer aber klug?“

Zitate #2440

„Das Alter ist ein höflicher Mann:/ Einmal übers andre klopft er an,/ Aber nun sagt niemand Herein:/ Und vor der Tür will er nicht sein,/ Da klinkt er auf, tritt ein so schnell,/ Und nun heißt's, er sei ein grober Gesell.“

Zitate #2441

„Der Irrtum ist recht gut, so lange wir jung sind; man muß ihn nur nicht mit in's Alter schleppen.“

Zitate #2442

„Eben wenn man alt ist, muß man zeigen, daß man noch Lust hat zu leben.“

Zitate #2443

„Es ist nichts Tröstliches in älteren Jahren, als aufkeimende Talente zu sehen, die eine weite Lebensstrecke auszufüllen versprechen.“

Zitate #2444

„Hat einer dreißig Jahr' vorüber,/ So ist er schon so gut wie tot.“

Zitate #2445

„Ihr glücklichen Augen,/ Was je ihr gesehn,/ Es sei wie es wolle,/ Es war doch so schön.“

Zitate #2446

„Keine Kunst ist's, alt zu werden;/ Es ist Kunst, es zu ertragen.“

Zitate #2447

„Man sollte nicht daran denken, fertig zu werden, wie man ja nicht reift, um anzukommen, sondern um zu reifen.“

Zitate #2448

„Was man in der Jugend wünscht, hat man im Alter die Fülle.“

Zitate #8438

„Wenn man alt ist, muß man mehr tun, als da man jung war.“

Zitate #8439

„Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.“

Zitate #8440

„Amerika, du hast es besser/ als unser Kontinent, der alte./ Hast keine verfallenen Schlösser/ und keine Basalte./ Dich stört nicht im Innern,/ Zu lebendiger Zeit,/ Unnützes Erinnern/ Und vergeblicher Streit.“

Zitate #8441

„Eine Sammlung von Anekdoten und Maximen ist für den Weltmann der größte Schatz, wenn er die ersten an schicklichen Orten ins Gespräch einzustreuen, der letzten im treffenden Falle sich zu erinnern weiß.“

Zitate #8442

„Wer was gelten will, muß andere gelten lassen.“

Zitate #8443

„Aller Anfang ist leicht, und die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.“

Zitate #8444

„Aller Anfang ist schwer, am schwersten der Anfang der Wirtschaft.“

Zitate #8445

„Alles Gute, was geschieht, setzt das nächste in Bewegung.“

Zitate #8446

„Beisammen sind wir, fanget an!“

Zitate #8447

„Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat/ Und schreibe getrost: "Im Anfang war die Tat!"“

Zitate #8448

„Wenn auch die Welt im ganzen fortschreitet, die Jugend muß doch immer von vorne anfangen.“

Zitate #8449

„Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande.“

Zitate #8450

„Wer Gründe anhört, kommt in Gefahr, nachzugeben.“

Zitate #8451

„Ein Mann, der recht zu wirken denkt,/ Muß auf das beste Werkzeug halten.“

Zitate #8452

„Eine richtige Antwort ist wie ein lieblicher Kuß.“

Zitate #8453

„So eine Arbeit wird eigentlich nie fertig, man muß sie für fertig erklären, wenn man nach Zeit und Umständen das möglichste getan hat.“

Zitate #8454

„Gott gibt die Nüsse, aber er beißt sie nicht auf.“

Zitate #8455

„Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht.“

Zitate #8456

„Der Ausgang gibt den Taten ihre Titel.“

Zitate #8457

„An Erfahrung fehlt es uns nicht, aber an der Gemütsruhe, wodurch das Erfahrene ganz allein klar, wahr, dauerhaft und nützlich wird.“

Zitate #8458

„Autorität: ohne sie kann der Mensch nicht existieren, und doch bringt sie eben soviel Irrtum als Wahrheit mit sich.“

Zitate #8459

„Wer lange bedenkt, der wählt nicht immer das Beste.“

Zitate #8460

„Wer klare Begriffe hat, kann befehlen.“

Zitate #8461

„Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen,/ Wenn es nicht aus der Seele dringt/ Und mit urkräftigem Behagen/ Die Herzen aller Hörer zwingt.“

Zitate #8462

„Man tut besser, daß man sich grad ausspricht, ohne viel beweisen zu wollen; alle Beweise, die wir vorbringen, sind doch nur Variationen unserer Meinung.“

Zitate #8463

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“

Zitate #8464

„Eigentlich lernen wir nur von den Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Verfasser eines Buches, das wir beurteilen können, müßte von uns lernen.“

Zitate #8465

„Es gibt Bücher, durch die man alles erfährt und doch zuletzt von der Sache nichts begreift.“

Zitate #8466

„Welche Vorteile gewährt die doppelte Buchhaltung dem Kaufmanne! Es ist eine der schönsten Erfindungen des menschlichen Geistes, und ein jeder gute Haushalter sollte sie in seiner Wirtschaft einführen.“

Zitate #8467

„Hier sind die großen Krambuden der Literatur, wo jeder einzelne sein Bedürfnis nach dem Alphabet abholen kann!“

Zitate #8468

„Mit einem Herren steht es gut,/ Der, was er befohlen, selber tut.“

Zitate #8469

„Eine Chronik schreibt nur derjenige, dem die Gegenwart wichtig ist.“

Zitate #8470

„Leider läßt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken.“

Zitate #8471

„Die Demokratie rennt nicht, aber sie kommt sicherer zum Ziel.“

Zitate #8472

„Während die Deutschen sich mit Auflösung philosophischer Probleme quälen, lachen uns die Engländer mit ihrem großen praktischen Verstand aus und gewinnen die Welt.“

Zitate #8473

„Mir ist nicht bange, daß Deutschland nicht eins werde; unsere guten Chausseen und künftigen Eisenbahnen werden schon das Ihrige thun. Vor allem aber sei es eins in Liebe untereinander, und immer sei es eins gegen den auswärtigen Feind; eins, daß der deutsche Thaler und Groschen im ganzen Reiche gleichen Werth habe; eins, daß mein Reisekoffer durch alle sechsunddreißig Staaten ungeöffnet passieren könne.“

Zitate #8474

„Der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“

Zitate #8475

„Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?“

Zitate #8476

„Im Ehestand muß man sich hin und wieder streiten, sonst erfährt man ja nichts voneinander!“

Zitate #8477

„Was ist der Mensch für eine elende Kreatur, wenn er alle Eitelkeit abgelegt hat!“

Zitate #8478

„In der Welt ist es sehr selten mit dem Entweder-Oder getan.“

Zitate #8479

„Da steh' ich nun, ich armer Tor!/ Und bin so klug, als wie zuvor.“

Zitate #8480

„Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.“

Zitate #8481

„Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen:/ So wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben,/ Sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.“

Zitate #8482

„Es irrt der Mensch, solang' er strebt.“

Zitate #8483

„Man feiere nur, was glücklich vollendet ist.“

Zitate #8484

„Alles in der Welt läßt sich ertragen, nur nicht eine Reihe von schönen Tagen.“

Zitate #8485

„Mich deucht, das Größt bei einem Fest/ Ist, wenn man sich's wohlschmecken läßt.“

Zitate #8486

„Nur die Lumpen sind bescheiden. Brave freuen sich der Tat.“

Zitate #8487

„Tages Arbeit, abends Gäste;/ Saure Wochen, frohe Feste! Sei dein künftig Zauberwort. (Das ist auch das Zauberwort eines erfolgreichen Unternehmens. Davon bin ich als Unternehmer auf jeden Fall überzeugt. Arbeit ist nicht alles. Zum Arbeitstag gehört der Feierabend, zum Arbeitsjahr gehören die "Feierwochen". Auf unserem Sommerfest wollen wir nichts anderes tun, als die Erfolge unserer gemeinsamen Arbeit zusammen zu feiern. (Redner erhebt sein Glas:) Auf ein erfolgreiches Sommerfest!)“

Zitate #8488

„Dem Tüchtigen ist diese Welt nicht stumm.“

Zitate #8489

„Wir würden gar vieles besser kennen, wenn wir es nicht genau erkennen wollten.“

Zitate #8490

„Über Gräber vorwärts.“

Zitate #8491

„Was nicht vorwärts gehen kann, schreitet zurück.“

Zitate #8492

„Unwissende werfen Fragen auf, welche von Wissenden vor tausend Jahren schon beantwortet sind.“

Zitate #8493

„Wenn du eine weise Antwort verlangst, mußt du vernünftig fragen.“

Zitate #8494

„Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort/ Der Frauen weit geführt.“

Zitate #8495

„Es ist eine der größten Himmelsgaben,/ So ein lieb Ding im Arm zu haben.“

Zitate #8496

„Man kann in wahrer Freiheit leben und doch nicht ungebunden sein.“

Zitate #8497

„Wer fremde Sprachen nicht kennt, weiß nichts von seiner eigenen.“

Zitate #8498

„Ihr sprecht schon fast wie ein Franzos.“

Zitate #8499

„Die beste Freude ist wohnen in sich selbst.“

Zitate #8500

„Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, daß man sich schon viel verziehen hat.“

Zitate #8501

„Wie fruchtbar ist der kleinste Kreis, wenn man ihn wohl zu pflegen weiß.“

Zitate #8502

„Das Beet schon lockert/ Sich's in die Höh',/ Da wanken Glöckchen/ So weiß wie Schnee;/ Safran entfaltet/ Gewalt'ge Glut,/ Smaragden keimt es/ Und keimt wie Blut./ Primeln stolzieren/ So naseweis,/ Schalkhafte Veilchen/ Versteckt mit Fleiß;/ Was auch noch alles/ Da regt und webt,/ Genug, der Frühling/ Er wirkt und lebt.“

Zitate #8503

„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche/ Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;/ Im Tale grünet Hoffnungsglück.“

Zitate #8504

„Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten, und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.“

Zitate #8505

„Ein edler Mensch zieht edle Menschen an und weiß sie festzuhalten.“

Zitate #8506

„Ich liebe mir den heitern Mann/ Am meisten unter meinen Gästen:/ Wer sich nicht selbst zum besten haben kann,/ Der ist gewiß nicht von den Besten.“

Zitate #8507

„Nicht Kunst und Wissenschaft allein,/ Geduld will bei dem Werke sein.“

Zitate #8508

„So ist es der Erfahrung gemäß, daß das Gelbe einen durchaus warmen und behaglichen Eindruck mache. Das Auge wird erfreut, das Herz ausgedehnt, das Gemüt erheitert, eine unmittelbare Wärme scheint uns anzuwehen.“

Zitate #8509

„Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.“

Zitate #8510

„Das Erste und Letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe.“

Zitate #8511

„Es gibt kein Genie ohne produktiv wirkende Kraft.“

Zitate #8512

„Das Beste, was wir von der Geschichte haben, ist der Enthusiasmus, den sie erregt.“

Zitate #8513

„Von der besten Gesellschaft sagte man: ihr Gespräch ist unterrichtend, ihr Schweigen bildend.“

Zitate #8514

„Alle Gesetze sind Versuche, sich den Absichten der moralischen Weltordnung im Welt- und Lebenslaufe zu nähern.“

Zitate #8515

„Wenn man alle Gesetze studieren sollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.“

Zitate #8516

„Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.“

Zitate #8517

„Der Handelnde ist immer gewissenlos; es hat niemand mehr Gewissen als der Betrachtende.“

Zitate #8518

„Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.“

Zitate #8519

„Gleichnisse dürft ihr mir nicht verwehren./ Ich wüßte mich sonst nicht zu erklären.“

Zitate #8520

„Dein wahres Glück - oh Menschenkind/ so denke doch mitnichten/ dass es erfüllte Wünsche sind/ es sind erfüllte Pflichten!“

Zitate #8521

„Nach Golde drängt,/ Am Golde hängt/ Doch alles. Ach, wir Armen!“

Zitate #8522

„Du weißt wohl nicht, mein Freund, wie grob du bist?“

Zitate #8523

„Wer Großes will, muß sich zusammenraffen.“

Zitate #8524

„Toren und gescheite Leute sind gleich unschädlich. Nur die Halbnarren und Halbweisen, das sind die Gefährlichsten.“

Zitate #8525

„Sich auf ein Handwerk zu beschränken ist das Beste. (Ich denke, unsere neue Filiale kann sich sehen lassen und hat das Zeug, eine gute Figur zu machen. Schon bei Johann Wolfgang von Goethe heißt es: ...Meine Familie tut das seit ... (Zahl) Generationen. In einer Zeit, in der Bäckereien/Frisöre/... zu Aktiengesellschaften werden, ist das nicht selbstverständlich.)“

Zitate #8526

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: daß es am rechten Fleck stehe, daß es wohlgegründet, daß es vollkommen ausgeführt sei.“

Zitate #8527

„Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses.“

Zitate #8528

„Wir hoffen immer, und in allen Dingen/ Ist besser hoffen als verzweifeln.“

Zitate #8529

„In der Idee leben heißt, das Unmögliche behandeln, als wenn es möglich wäre.“

Zitate #8530

„Jede große Idee, sobald sie in Erscheinung tritt, wirkt tyrannisch.“

Zitate #8531

„Den lieb' ich, der Unmögliches begehrt.“

Zitate #8532

„Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche ruhig zu verehren.“

Zitate #8533

„Wie hoch ist doch jede wahre Neigung zu schätzen in einer Welt, wo Gleichgültigkeit und Abneigung eigentlich recht zu Hause sind.“

Zitate #8534

„Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.“

Zitate #8535

„Sobald man spricht, beginnt man schon zu irren.“

Zitate #8536

„Wenn du nicht irrst, kommst du nicht zu Verstand.“

Zitate #8537

„Wenn weise Männer nicht irrten, müßten die Narren verzweifeln.“

Zitate #8538

„Die Katze, die der Jäger schoß,/ Macht nie der Koch zum Hasen.“

Zitate #8539

„Das Tun interessiert, das Getane nicht. (Dieses Wort stammt von dem großen deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe. Sicher, spannender ist das, was jetzt kommt. Das Neue ist immer aufregend. - Aber in Augenblicken wie diesen ist es wichtig, einen Schritt zurückzutreten, das Getane zu betrachten und zu prüfen. Wenn wir damit zufrieden sind, dann können wir sagen: Weiter so!)“

Zitate #8540

„Es ist gar nichts an einem Feste ohne wohlgeputzt vornehme Gäste.“

Zitate #8541

„Wenn keine Narren auf der Welt wären, was wäre dann die Welt?“

Zitate #8542

„Steile Gegenden lassen sich nur durch Umwege erklimmen.“

Zitate #8543

„Deutlichkeit ist eine gehörige Verteilung von Licht und Schatten.“

Zitate #8544

„Armut, Keuschheit und Gehorsam - drei Gelübde, deren jedes, einzeln betrachtet, der Natur das unausstehlichste scheint, so unerträglich sind sie alle.“

Zitate #8545

„Jeder kehre vor seiner Tür, und rein ist jedes Stadtquartier.“

Zitate #8546

„Nein, er gefällt mir nicht, der neue Burgemeister! Nun, da er's ist, wird er nur täglich dreister.“

Zitate #8547

„Können ist eine große Sache,/ Damit das Wollen etwas mache. (Ich denke, wir haben unser Können bewiesen. Jetzt heißt es, das auch zu wollen, was wir können. Ich bitte dafür um Ihre Zustimmung!)“

Zitate #8548

„= Eine durch reale Leistungen erzeugte Idee der Zuverlässigkeit.“

Zitate #8549

„Gegen Kritik kann man sich weder wehren noch schützen. Man muß ihr zum Trotz handeln, und das läßt sie sich nach und nach gefallen.“

Zitate #8550

„Ihr habt das Recht, gesittet pfui zu sagen.“

Zitate #8551

„Anstatt meinen Worten zu widersprechen, sollten sie nach meinem Sinn handeln.“

Zitate #8552

„= Eine Vermittlerin des Unaussprechlichen; darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen.“

Zitate #8553

„Bilde, Künstler! Rede nicht!/ Nur ein Hauch sei dein Gedicht.“

Zitate #8554

„Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.“

Zitate #8555

„So lang' man lebt, sei man lebendig!“

Zitate #8556

„Mein Leipzig lob ich mir!/ Es ist ein klein Paris und bildet seine Leute.“

Zitate #8557

„Wenn der Mensch alles leisten soll, was man von ihm fordert, so muß er sich für mehr halten, als er ist.“

Zitate #8558

„Überall lernt man nur von dem, den man liebt.“

Zitate #8559

„Durch ein paar Züge aus dem Becher der Liebe hält uns die Natur für ein Leben voll Mühe schadlos.“

Zitate #8560

„Freudvoll/ Und leidvoll,/ Gedankenvoll sein;/ Langen/ Und bangen/ In schwebender Pein,/ Himmelhoch jauchzend,/ Zum Tode betrübt,/ Glücklich allein/ Ist die Seele, die liebt.“

Zitate #8561

„Heut' ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe!/ Ich sehe heut' durchs Augenglas der Liebe.“

Zitate #8562

„Man muß nur ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.“

Zitate #8563

„Sag mir Lott ein Wort. Es ist mir in deiner Liebe als wenn ich nicht mehr in Zelten und Hütten wohnte, als wenn ich ein wohlgegründetes Haus zum Geschenk erhalten hätte, drinne zu leben und zu sterben, und alle meine Besitztümer drinne zu bewahren.“

Zitate #8564

„Und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?“

Zitate #8565

„Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt,/ Was willst du Beßres haben!/ Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt,/ Der lasse sich begraben.“

Zitate #8566

„Wenn sie mich an sich lockte,/ war Rede nicht im Brauch,/ und wie die Zunge stockte,/ so stockt die Feder auch.“

Zitate #8567

„Bei den Griechen, deren Poesie und Rhetorik einfach und positiv war, erscheint die Billigung öfter als die Mißbilligung. Bei den Lateinern ist es dagegen umgekehrt, und je mehr sich die Poesie und Redekunst verdirbt, desto mehr wird der Tadel wachsen und das Lob in sich zusammenziehen.“

Zitate #8568

„Waget laut und klar zu nennen sein Bemühen, seine Tugend;/ denn ein herzlich Anerkennen ist des Alters zweite Jugend!“

Zitate #8569

„Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich.“

Zitate #8570

„Der Lorbeer ist, wo er dir erscheint, ein Zeichen mehr des Leidens als des Glücks.“

Zitate #8571

„O weh der Lüge! Sie befreiet nicht/ Wie jedes andre wahrgesprochene Wort,/ Die Brust.“

Zitate #8572

„Wie herrlich leuchtet/ Mir die Natur!/ Wie glänzt die Sonne!/ Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten/ aus jedem Zweig/ Und tausend Stimmen/ Aus dem Gesträuch. Und Freud und Wonne/ Aus jeder Brust./ O Erd', o Sonne,/ O Glück, o Lust. O Lieb', o Liebe,/ So golden schön/ Wie Morgenwolken/ Auf jenen Höhn, Du segnest herrlich/ Das frische Feld -/ Im Blütendampfe/ Die volle Welt! O Mädchen, Mädchen,/ Wie lieb' ich dich!/ Wie blinkt dein Auge,/ Wie liebst du mich! So liebt die Lerche/ Gesang und Luft,/ Und Morgenblumen/ Den Himmelsduft, Wie ich dich liebe/ Mit warmen Blut,/ Die du mir Jugend/ Und Freud' und Mut Zu neuen Liedern/ Und Tänzen gibst./ Sei ewig glücklich,/ Wie du mich liebst.“

Zitate #8573

„Wer ist ein unbrauchbarer Mann?/ Der nicht befehlen und auch nicht gehorchen kann.“

Zitate #8574

„Auf deinem Grabstein wird man lesen:/ Das ist fürwahr ein Mensch gewesen.“

Zitate #8575

„Der Mensch ist ein dunkles Wesen, weiß nicht, woher es kommt, wohin er geht.“

Zitate #8576

„Wer von seinem Verstand zum Schaden anderer Gebrauch macht oder diese auch nur dadurch einschränkt, ist insofern unmoralisch.“

Zitate #8577

„Alles Große und Gescheite existiert in der Minorität.“

Zitate #8578

„Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muß man sie gut bezahlen.“

Zitate #8579

„Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten.“

Zitate #8580

„Ein Bursche, der eine Zither und Stimme hat, schlägt sich überall durch.“

Zitate #8581

„Ein Name ist nichts Geringes.“

Zitate #8582

„= Das einzige Buch, das auf allen Blättern großen Gehalt bietet.“

Zitate #8583

„Im neuen Jahr Glück und Heil./ Auf Weh und Wunden gute Salbe./ Auf groben Klotz ein grober Keil./ Auf einen Schelmen anderthalbe.“

Zitate #8584

„Wenn ein Jahr nicht leer verlaufen soll, muß man beizeiten anfangen.“

Zitate #8585

„Man erkennt niemand an, als den, der uns nutzt.“

Zitate #8586

„Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen,/ Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen.“

Zitate #8587

„Was aber ist deine Pflicht? Die Forderung des Tages.“

Zitate #8588

„Sei er kein schellenlauter Tor./ Es trägt Verstand und rechter Sinn/ Mit wenig Kunst sich selber vor; Und wenn's euch Ernst ist, was zu sagen, Ist's nötig, Worten nachzujagen? Ja, eure Reden, die so blinkend sind, In denen ihr der Menschheit Schnitzel kräuselt, Sind unerquicklich wie der Nebelwind, der herbstlich durch die dürren Blätter säuselt!“

Zitate #8589

„Ich kann das Predigen nicht vertragen; ich glaube, ich hab in meiner Jugend mich daran übergessen.“

Zitate #8590

„O Freiheit süß der Presse!/ Kommt, laßt uns alles drucken,/ Und walten für und für;/ Nur sollte keiner mucken,/ Der nicht so denkt wie wir.“

Zitate #8591

„Der denkende Mensch hat die wunderliche Eigenschaft, daß er an die Stelle, wo das unaufgelöste Problem liegt, gern ein Phantasiebild hinfabelt.“

Zitate #8592

„Jede Lösung eines Problems ist ein neues Problem.“

Zitate #8593

„Seelenleiden zu heilen vermag der Verstand nichts, die Vernunft wenig, die Zeit viel, entschlossene Tätigkeit alles.“

Zitate #8594

„Man kann dem Publikum keine größere Achtung bezeigen, als indem man es nicht wie Pöbel behandelt.“

Zitate #8595

„Wer dem Publikum hinterherläuft, sieht doch nur dessen Hinterteil.“

Zitate #8596

„Alles, was uns imponieren soll, muß Charakter haben.“

Zitate #8597

„Alles Vollkommene in seiner Art muß über seine Art hinausgehen.“

Zitate #8598

„Prüfet alles, und das Beste behaltet.“

Zitate #8599

„Mir, der ich selten selbst geschrieben, was ich zum Druck beförderte und, weil ich diktierte, mich dazu verschiedener Hände bedienen mußte, war die konsequente Rechtschreibung immer ziemlich gleichgültig. Wie dieses oder jenes Wort geschrieben wird, darauf kommt es doch eigentlich nicht an, sondern darauf, daß die Leser verstehen, was man damit sagen wollte.“

Zitate #8600

„Getretener Quark wird breit, nicht stark.“

Zitate #8601

„Man muß etwas zu sagen haben, wenn man reden will.“

Zitate #8602

„Man soll handeln und nicht reden.“

Zitate #8603

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen, und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“

Zitate #8604

„Schreiben ist ein Mißbrauch der Sprache, stille für sich lesen ein trauriges Surrogat der Rede.“

Zitate #8605

„Vier sah ich kommen, drei nur gehn;/ Den Sinn der Rede konnt ich nicht verstehn.“

Zitate #8606

„Weil unter des Himmels Angesicht/ Man immer besser und freier spricht.“

Zitate #8607

„Verzeih, ich kann nicht hohe Worte machen,/ Und wenn mich auch der ganze Kreis verhöhnt.“

Zitate #8608

„Wenn man einmal weiß, worauf alles ankommt, hört man auf, gesprächig zu sein.“

Zitate #8609

„Herrschen lernt sich leicht, regieren schwer.“

Zitate #8610

„Die Tätigkeit ist das Glück, und für den, der die Freuden eines ununterbrochenen Bestrebens empfinden kann, ist der erworbene Reichtum ohne Bedeutung.“

Zitate #8611

„Eine Reise gleicht einem Spiel. Es ist immer etwas Gewinn und Verlust dabei - meist von der unerwarteten Seite.“

Zitate #8612

„Was nicht reizt, ist tot.“

Zitate #8613

„Wo so ein Köpfchen keinen Ausgang sieht,/ Stellt er sich gleich das Ende vor.“

Zitate #8614

„Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen.“

Zitate #8615

„Beim Himmel, dieses Kind ist schön!/ So etwas hab' ich nie gesehn./ Sie ist so sitt- und tugendreich,/ Und etwas schnippisch doch zugleich.“

Zitate #8616

„Schönheit ist überall ein gar willkommener Gast.“

Zitate #8617

„Du gleichst dem Geist, den du begreifst,/ Nicht mir.“

Zitate #8618

„Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie nicht suchen.“

Zitate #8619

„Die Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele kommt.“

Zitate #8620

„Denn, was man schwarz auf weiß besitzt,/ Kann man getrost nach Hause tragen.“

Zitate #8621

„Wer sichere Schritte tun will, muß langsam gehen.“

Zitate #8622

„Du mußt herrschen und gewinnen, oder dienen und verlieren, leiden oder triumphieren, Amboß oder Hammer sein.“

Zitate #8623

„Was ist ein souveräner Mann? Das ist bald gesagt: der, den man nicht hindern kann, ob er nach Gutem oder Bösem jagt.“

Zitate #8624

„Ich sag' es dir: Ein Kerl, der spekuliert,/ Ist wie ein Tier auf dürrer Heide./ Von einem bösen Geist im Kreis herumgeführt,/ Und ringsumher liegt schöne grüne Weide.“

Zitate #8625

„Was nicht umstritten ist, ist auch nicht sonderlich interessant.“

Zitate #8626

„Nichts ist höher zu schätzen als der Wert des Tages.“

Zitate #8627

„Der Worte sind genug gewechselt,/ Laßt mich auch endlich Taten sehn!/ Indes Ihr Komplimente drechselt,/ Kann etwas Nützliches geschehn.“

Zitate #8628

„Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.“

Zitate #8629

„Grau, teurer Freund, ist alle Theorie,/ Und grün des Lebens goldner Baum.“

Zitate #8630

„Denn der Tod ist Gebot, das versteht sich nun einmal dorthin! - Ich muß! Ich muß! Gönnt mir den Flug!“

Zitate #8631

„Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.“

Zitate #8632

„Über allen Gipfeln ist Ruh,/ in allen Wipfeln spürtest du/ kaum einen Hauch;/ Die Vögelein schweigen im Walde./ Warte nur, balde/ ruhest du auch.“

Zitate #8633

„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: sie muß zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“

Zitate #8634

„Ein Mann, der Tränen streng entwöhnt,/ mag sich ein Held erscheinen;/ doch wenn's im Innern sehnt und dröhnt,/ geb ihm ein Gott zu weinen.“

Zitate #8635

„Solang der Wirt nur weiter borgt,/ Sind sie vergnügt und unbesorgt.“

Zitate #8636

„Wer sich allzu grün macht, den fressen die Ziegen.“

Zitate #8637

„Man muß oft etwas Tolles unternehmen, um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.“

Zitate #8638

„Die Buchhändler sind all des Teufels, für sie muß es eigene Hölle geben (gemeint sind die Verleger; d.Red.)“

Zitate #8639

„Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun.“

Zitate #8640

„Das Beste, was du wissen kannst, darfst du den Buben doch nicht sagen.“

Zitate #8641

„Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, das verstünden sie auch.“

Zitate #8642

„Jedes ausgesprochene Wort erregt den Gegensinn.“

Zitate #8643

„Allein der Vortrag macht des Redners Glück;/ Ich fühl' es wohl, noch bin ich weit zurück.“

Zitate #8644

„= Eine Fackel, aber eine ungeheure; deswegen suchen wir alle nur blinzelnd so daran vorbei zu kommen, in Furcht sogar, uns zu verbrennen.“

Zitate #8645

„Das Falsche hat den Vorteil, daß man immer darüber schwätzen kann; das Wahre muß gleich genutzt werden, sonst ist es nicht da.“

Zitate #8646

„Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat. Deswegen muß man das Wahre unermüdlich in Worten wiederholen.“

Zitate #8647

„Es ist nichts groß als das Wahre, und das kleinste Wahre ist groß.“

Zitate #8648

„Man tanzt, man schwatzt, man kocht, man trinkt, man liebt;/ Nun sage mir, wo es was Bessers gibt?“

Zitate #8649

„Gut, wenn ich wählen soll, so will ich Rheinwein haben./ Das Vaterland verleiht die allerbesten Gaben.“

Zitate #8650

„Das Gleiche läßt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“

Zitate #8651

„Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt.“

Zitate #8652

„Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel.“

Zitate #8653

„Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun.“

Zitate #8654

„Es ist nichts schrecklicher als eine tätige Unwissenheit.“

Zitate #8655

„Man sieht nur, was man weiß.“

Zitate #8656

„Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.“

Zitate #8657

„Du lieber Gott! was so ein Mann/ Nicht alles, alles denken kann!/ Beschämt nur steh' ich vor ihm da/ Und sag' zu allen Sachen ja./ Bin doch ein arm unwissend Kind,/ Begreife nicht, was er an mir find't.“

Zitate #8658

„Geschrieben steht: "Im Anfang war das Wort!"/ Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?/ Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen.“

Zitate #8659

„Im ganzen - haltet euch an Worte!/ Dann geht Ihr durch die sichre Pforte/ Zum Tempel der Gewißheit ein.“

Zitate #8660

„Um Gedanken und Anschauungen ist es den Leuten auch gar nicht zu tun. Sie sind zufrieden, wenn sie nur Worte haben, womit sie verkehren.“

Zitate #8661

„Das Kalte wird warm,/ der Reiche wird arm,/ der Narre gescheit:/ Alles zu seiner Zeit.“

Zitate #8662

„Die Zeit ist mein Besitz, mein Acker ist die Zeit.“

Zitate #8663

„So überschlägt sich die Zeit wie ein Stein vom Berge herunter, und man weiß nicht, wo sie hinkommt und wo man ist.“

Zitate #8664

„Wir haben genug Zeit, wenn wir sie nur richtig verwenden.“

Zitate #8665

„Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“

Zitate #8666

„Vom Ziel haben viele Menschen einen Begriff, nur möchten sie es gerne schlendernd erreichen.“

Zitate #8667

„Wer sich dem Notwendigsten widmet, geht überall am sichersten zum Ziel.“

Zitate #8668

„Und wer am Zoll sitzt, ohne reich zu werden, ist ein Pinsel.“

Zitate #8669

„Wenn ein paar Menschen recht miteinander zufrieden sind, kann man meistens versichert sein, daß sie sich irren.“

Zitate #8670

„Die Botschaft hör' ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.“

Zitate #8671

„Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört,/ Es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.“

Zitate #8672

„Wenn ich die Meinung eines andern anhören soll, so muß sie positiv ausgesprochen werden; Problematisches hab ich in mir selbst genug.“

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