Zitate zu Technik
„Wir werden maschinell "infantilisiert".“
„Das Gefährlichste an der Technik ist, daß sie ablenkt von dem, was den Menschen wirklich ausmacht, von dem, was er wirklich braucht.“
„Eine hinreichend fortgeschrittene Technologie läßt sich nicht mehr von Zauberei unterscheiden.“
„Das Übel kommt nicht von der Technik, sondern von denen, die sie mißbrauchen.“
„Wir benötigen eine menschengerechte, fehlertolerante, sanfte Technik, die die Stärken, aber auch die Schwächen des Menschen berücksichtigt.“
„Das dringendste Problem der Technologie von heute ist nicht mehr die Befriedigung von Grundbedürfnissen und uralten Wünschen der Menschen, sondern die Beseitigung von Übeln und Schäden, welche uns die Technologie von gestern hinterlassen hat.“
„Geräte, die man nicht beherrscht, werden disqualifiziert. Technikfeindlichkeit erklärt sich häufig aus dem Umstand, daß man die Bedienungsanleitung nicht versteht.“
„Technik ist immer fortschrittlich, das ist ihr eingeboren, sie hat zu entwerten, was war.“
„Die Technik hat die politische Unschuld verloren.“
„Philosophie, Technik und Sozialwissenschaften müssen sich häufiger begegnen. Sie sollten eine gemeinsame Sprache finden.“
„In diesem Universum liefert die Technologie auch die große Rationalisierung der Unfreiheit des Menschen.“
„Soweit es die Technik angeht, wird die Welt tatsächlich mehr und mehr zu einer Welt.“
„Hütet euch vor den Technikern! Mit der Nähmaschine fangen sie an, und mit der Atombombe hören sie auf.“
„Technologien sind ein zweischneidiges Schwert. Sie können wie eine Granate in unserer Hand explodieren. Sie können aber auch zu unserer Freude dienen. Wir können sie für unsere Kunst nutzen, um den Menschen Poesie zu vermitteln. Wir können sie nutzen, um uns besser kennenzulernen.“
„Es genügt eben nicht, daß Technik gut funktioniert. Sie muß auch in die Welt passen.“
„Daß die Menschheit in diesem höchst instabilen und gefährlichen Zustand lebt und abhängig ist von einer Technik, die sie kaum noch durchschaut, ist keine zwangsläufige Folge der technischen und wissenschaftlichen Entwicklung - es ist eine Folge des moralischen und politischen Entwicklungsstandes der Gesellschaft.“
„Eine Gesellschaft, die sich auf eine Technik einläßt, braucht eine starke innere Kraft, um von den Zielen nicht verführt, nicht zu gierig zu werden.“
„Ich nehme an, daß ich auch einen Ferrari oder Maserati schätzen würde - aber ich würde so ein Auto keinem 14jährigen Jungen geben. Und das hat nichts damit zu tun, daß die Technik böse ist oder das Auto gefährlich: Der Junge ist einfach nicht reif genug, so ein mächtiges Instrument vernünftig zu benutzen. Dasselbe gilt für unsere Gesellschaft. Und die Frage ist für mich nur, ob wir sieben Jahre alt sind oder schon vierzehn.“
„Mich beeindruckt die Gläubigkeit, mit der sich die Menschen von jeder neuen Entwicklung die Rettung der Welt erhoffen. Gestern war es Systems Dynamik, heute sind es die Expertensysteme - und immer wieder verspricht man sich von der neuen Technik die Lösung aller Probleme. Das beweist mir, daß die Menschen zur Technik kein vernünftiges Verhältnis haben.“
„Die Rechenautomaten haben etwas von den Zauberern im Märchen. Sie geben einem wohl, was man sich wünscht, doch sagen sie einem nicht, was man sich wünschen soll.“
„Voraussetzung für Technikakzeptanz ist, daß Wissenschaft und Wirtschaft die Ziele und Möglichkeiten ihres Handelns transparent machen.“
„Denkt auch daran, daß die Techniker es sind, die erst wahre Demokratie möglich machen. Denn sie erleichtern nicht nur des Menschen Tagewerk, sondern machen auch die Werke der feinsten Denker und Künstler, deren Genuß noch vor kurzem ein Privileg bevorzugter Klassen war, jedem zugänglich.“
„Warum beglückt uns die herrliche, das Leben erleichternde, Arbeit ersparende Technik so wenig? Die einfache Antwort lautet: weil wir noch nicht gelernt haben, einen vernünftigen Gebrauch von ihr zu machen. Im Kriege dient sie dazu, daß wir uns gegenseitig verstümmeln. Im Frieden hat sie unser Leben hastig und unsicher gestaltet. Statt uns weitgehend von geisttötender Arbeit zu befreien, hat sie die Menschen zu Sklaven der Maschine gemacht, die meist mit Unlust ihr eintöniges, langes Tagewerk vollbringen und stets um ihr armseliges Brot zittern müssen.“
„Zähmen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfaßt haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frißt.“
„Das ist das wahre Wunder der Technik, daß sie das, wofür sie entschädigt, auch ehrlich kaputt macht.“
„Die Technik ist auf dem Weg, eine solche Perfektion zu erreichen, daß der Mensch ohne sich selber auskommt.“
„Ich könnte mir ein künftiges Jahrtausend denken, das unser Zeitalter der Technik anstaunte, wie wir die Antike bewundern, und Maschinen ausgrübe wie wir Statuen.“
„Um die Technologie zu beherrschen, bedarf es der Zusammenarbeit im Weltverbund.“