Zitate zu Essen
„Für mich liegt der Wert des Essens im geselligen Ereignis.“
„Essen und Trinken sind wie Frau und Mann: von Geburt an füreinander bestimmt, aber deswegen noch lange nicht beliebig kombinierbar. Eine Forelle blau mit einem schweren roten Burgunder gleicht einer Ehe, in der es ständig kracht.“
„Die Speisetafel ist der einzige Ort, wo man sich niemals während der ersten Stunde langweilt.“
„Sage mir, wie du ißt, und ich sage dir, was du bist.“
„Es wird mit Recht ein guter Braten/ gerechnet zu den guten Taten.“
„Elend wird vergessen, gibt's nur was zu essen.“
„Meine Frau und ich haben versucht, zusammen zu frühstücken, aber wir mußten damit aufhören, weil anderenfalls unsere Ehe daran zerbrochen wäre.“
„Ein leerer Magen ist ein schlechter Ratgeber.“
„Amerikanische Geschäftsessen sind ein Ausdruck äußerster Effizienz. Wo gibt es das sonst noch alles gleichzeitig: man redet dir die Ohren voll, du schlägst dir den Bauch voll und nimmst den Mund voll!?“
„Essen, um zu leben, nicht leben, um zu essen!“
„Wer nichts zu sagen hat, der sollte lieber gut essen, anstatt zu reden.“
„Im hungrigen Magen Eingang finden/ nur Suppenlogik mit Knödelgründen,/ nur Argumente von Rinderbraten,/ begleitet mit Göttinger Wurstzitaten./ Ein schweigender Stockfisch, in Butter gesotten,/ behaget den radikalen Rotten/ viel besser als ein Mirabeau/ und alle Redner seit Cicero.“
„Als wir noch dünner waren, standen wir uns näher.“
„Die Speisen haben vermutlich einen sehr großen Einfluß auf den Zustand der Menschen, wie er jetzo ist, der Wein äußert seinen Einfluß mehr sichtbar, die Speisen tun es langsamer, aber vielleicht ebenso gewiß, wer weiß ob wir nicht einer gut gekochten Suppe die Luftpumpe und einer schlechten den Krieg oft zu verdanken haben.“
„Das mit der Faust auf den Tisch schlagen nimmt ab, wenn er gedeckt ist.“
„Essen und Trinken sind die drei schönsten Dinge des Lebens.“
„Wenn ein Mann auch vielleicht kein Herz hat, so hat er doch bestimmt einen Magen.“
„Kochkunst = Eine ebenso angenehme wie heimtückische Methode, Muskelfleisch in Bauchspeck zu verwandeln.“
„Den Chinesen und den Schwaben gemeinsam ist die Sitte, nichts übrigzulassen. Das Verschlingen der Reste ist bei uns meistens Aufgabe des Familienvaters. Der Ausruf des Kindes einer schwäbischen Familie ist bekannt: "Wenn mir den Vater net hättet, müßtet mir eine Sau hertun." (Sparsamkeit ist eine hohe Tugend. Nichts verschwenden, alles verwerten: Wenden wir diese Tugend einmal auf unser heutiges Thema an. Wo sind noch Einsparungspotenziale? Wo verschwenden wir wertvolle Ressourcen?)“
„Der Philosoph Laotse stellte sogar die Formel auf: Essen und Sex gleich Natur. Das paßt freilich gar nicht in den protestantischen Teil von Württemberg. Dort ißt man nicht wegen der Potenz, sondern damit nichts übrigbleibt.“
„Nach einem herrlichen Essen in einem renommierten Restaurant fragte der Kellner, ob er uns noch irgend etwas bringen dürfe. Ohne zu zögern, entgegnete meine Frau: "Ja, die Rechnung bitte - flambiert."“
„Die Deutschen halten bei Tisch immer den Mund, obwohl Essen der beste Gesprächsstoff ist.“
„Einem ehrgeizigen Küchenchef aus Schwaben erschien eines Tages eine gute Fee und sagte: "Du hast einen Wunsch frei. Er wird dir erfüllt!" Da mußte der junge Koch nicht lange überlegen. "Ich möchte etwas kreieren, das vor mir noch niemand gemacht hat!" Die gute Fee nickte. "Deine Kreation wird dir heute nacht im Traum erscheinen." Der Koch konnte vor Aufregung kaum schlafen. Doch dann träumte er. Als er erwachte, ging er in die Küche und tat, wie ihm die Fee im Traum geheißen. Er füllte Makkaroni mit Spaghetti. "Es war eine Sauarbeit", berichtete er später dem Irrenarzt, der ihn untersuchte. Und es wurde nicht Mode. Die wenigen Gäste, die seine Kreation bestellten, schickten sie in die Küche zurück. (Der Wunsch des Kochs ging zwar in Erfüllung, aber seine Zielvorgabe war falsch. Was nützt die kühnste Produktion, die tollste Kreation, wenn sie den Kunden außer Acht lässt?)“
„Lieber eine mit Blätterteig überbackene Trüffelsuppe zum Frühstück und eine mit Modeschmuck behangene Blondine zum Nachtmahl als tagaus, tagein nur Hausmannskost.“
„Wir leben nicht, um zu essen; wir essen, um zu leben.“
„Wenn alle Künste untergeh'n,/ die edle Kochkunst bleibt besteh'n.“
„In der chinesischen Medizin werden neben den sieben Stufen der Krankheit ebenfalls sieben Stufen des Essens aufgeführt: mechanisches, sinnliches, sentimentales, intellektuelles, soziales, ideologisches und freies Essen.“
„Der Geist ist denselben Gesetzen unterworfen wie der Körper: beide können sich nur durch beständige Nahrung erhalten.“
„Es muß nicht immer Hamburger sein: Auch Austern sind Fast Food!“
„Nach einem trefflichen Mittagessen ist man geneigt, allen zu verzeihen.“