Zitate zu Lob
„Pack auch die leiseste Kritik zwischen zwei Scheiben Lob. (Ist das wirklich eine brauchbare und nützliche Handlungsanweisung? Oder macht sie nicht geradezu mißtrauisch gegenüber jedem Lob? Wie ist das mit der Offenheit? Meine Damen und Herren, sagen wir offen: Kein Mensch liebt es, kritisiert zu werden. Schon gar nicht von Untergebenen. Und das ist die größte Gefahr für die Männer und Frauen an der Spitze: daß sie von Jasagern, blinden Gefolgsleuten und Abnickern umgeben sind. Von Mitarbeitern, die sehen, daß man auf einen Abgrund zurennt, und trotzdem immer noch rufen: "Bravo, Boss, go on!")“
„Ein Lob ist soviel wert wie der Mensch, der es ausspricht.“
„Was unsere Epoche kennzeichnet, ist die Angst, für dumm zu gelten, wenn man etwas lobt, und für gescheit zu gelten, wenn man etwas tadelt.“
„Tadeln ist leicht; deshalb versuchen sich so viele darin. Mit Verstand loben ist schwer; darum tun es so wenige.“
„Gegen Angriffe kann man sich wehren, gegen Lob ist man machtlos.“
„Wann hat man die Gedanken auf den Kopf zu stellen? Wenn verschmitzte Tücke redet. Bei einigen muß alles umgekehrt verstanden werden: ihr Ja ist ein Nein und ihr Nein Ja. Reden sie von einer Sache nachteilig, so bedeutet dieses, daß sie solche hochschätzen: denn wer sie für sich haben will, setzt sie bei andern herab. Nicht jeder, der lobt, redet gut von der Sache: denn manche werden, um die Guten nicht zu loben, auch die Schlechten loben: für wen aber keiner schlecht ist, für den ist auch keiner gut.“
„Wenn es für's Loben Kontoauszüge gäbe, ständen viele Leute dauernd im Minus.“
„Leistung ohne Belohnung ist Strafe.“
„Freundliches Schulterklopfen ist oft nur ein Test auf deine Standfestigkeit.“
„Es macht Freude, von jemandem gelobt zu werden, den alle Menschen loben.“
„Der wahre Virtuose spottet bei sich über jede uneingeschränkte Bewunderung, und nur das Lob desjenigen kitzelt ihn, von dem er weiß, daß er auch das Herz hat, ihn zu tadeln.“
„Der Schmeichelei gehen auch die Klügsten auf den Leim. (Même les plus sages tombent en proie à la flatterie.)“
„Lob ist des Menschen Untergang.“
„... und wie wohl tut ein Wort zur rechten Zeit!“
„Es gibt wenig Menschen, die nicht den Wunsch haben, von Zeit zu Zeit ihrer Verdienste versichert zu werden.“
„Wer stets mit seinem Lob geizt, zeigt damit seine eigene Mittelmäßigkeit.“
„Ein Schulterklopfen ist nur ein paar Rückenwirbel entfernt von einem Tritt in den Hintern, ihm aber, was die Folgen betrifft, um Meilen voraus.“
„Immer sei sein Lob in meinem Mund.“
„Mit jubelnden Lippen soll mein Mund dich preisen.“
„Dafür, daß uns am Lobe nichts liegt, wollen wir besonders gelobt sein.“
„Bei den Griechen, deren Poesie und Rhetorik einfach und positiv war, erscheint die Billigung öfter als die Mißbilligung. Bei den Lateinern ist es dagegen umgekehrt, und je mehr sich die Poesie und Redekunst verdirbt, desto mehr wird der Tadel wachsen und das Lob in sich zusammenziehen.“
„Waget laut und klar zu nennen sein Bemühen, seine Tugend;/ denn ein herzlich Anerkennen ist des Alters zweite Jugend!“
„Wen jemand lobt, dem stellt er sich gleich.“
„Wenn Sie jemand loben wollen, dann tun Sie es schriftlich. Wenn sie ihn zusammenscheißen wollen, tun Sie es am Telefon. (Ich habe mir diesen Rat zu Herzen genommen, ich meine die Sache mit dem Lob. Und habe es schriftlich zu Papier gebracht. Hier ist das Ergebnis! (Redner hält einen Stoß von 500 Blatt Papier hoch.) Ich habe mich allerdings dazu entschlossen, nur einen winzigen Teil davon zu Gehör zu bringen ...)“
„Eine schöne Handlung aus vollem Herzen loben, heißt in gewissem Maße, an ihr teilhaben.“
„Lob ablehnen heißt: zweimal gelobt sein wollen.“
„Wundert euch nicht, daß jemand, der übel riecht, es gern hat, wenn man ihn beweihräuchert.“
„Mir ist wenig am Lob der Leute gelegen. Ihr Neid wäre allenfalls das einzige, was mich noch freuen würde.“
„Die einen werden durch großes Lob schamhaft, die anderen frech.“
„Im Lobe ist mehr Zudringlichkeit als im Tadel.“
„Unter allen Dingen ist menschliche Bescheidenheit am leichtesten totgeräuchert und totgeschwefelt, und manches Lob ist so schädlich wie Verleumdung.“
„Es kommt nicht darauf an, wie vielen, sondern welchen du gefällst. (Klingt philosophisch? - Ist auch philosophisch! Der Satz stammt von dem römischen Philosophen Seneca. Liebe(r) ... (Name), uns gefällst du. Wir sind froh, dass wir dich haben! Auf dein Wohl!)“
„Wehe mir, wenn alle Menschen mich loben.“
„Lorbeer macht nicht satt;/ besser, wer Kartoffeln hat.“
„= Ein Mittel, einen Menschen dahin zu bringen, daß er es verdient.“
„Unverdientes Lob ist verkleideter Spott.“