Zitate zu Schriftsteller
„Bei einem Schriftsteller muß man, wie bei einem Chirurgen, das Gefühl haben, in guten Händen zu sein, damit man sich im Vertrauen betäuben lassen kann.“
„Wahrscheinlich sind alle Schriftsteller irgendwie verrückt, aber wenn sie was taugen, dann sind sie, glaube ich, auch ganz schrecklich ehrlich.“
„Die echten Schriftsteller sind die Gewissensbisse der Menschheit.“
„(Warum ich Schriftsteller bin:) weil Schreiben noch eher gelingt als Leben, und weil für diesen Versuch, das Leben schreibend zu bestehen, der Feierabend nicht ausreicht.“
„Zwischen den Stühlen zu sitzen, ist in Wahrheit der anständigste Platz, den es gibt.“
„Ich schreibe so lange, wie der Leser davon überzeugt ist, in den Händen eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein.“
„Der ist kein Schriftsteller, der den Blick des Menschen nicht ein wenig klarer gemacht hat.“
„Der Mensch erkennt, daß es nichts nützt,/ Wenn er den Geist an sich besitzt,/ Weil Geist uns dann erst Freude macht,/ Sobald er zu Papier gebracht.“
„Wir sind arme Vögel und haben Flügel, aber unser Nest ist auf der Erde; und wenn der Gesang der Engel uns in die Höhe lockt, ruft uns der Schrei unserer Familie auf die Erde zurück.“
„Die beiden anziehendsten Möglichkeiten eines Schriftstellers sind, Neues in einem vertrauten Licht und Vertrautes in einem neuen Licht zu zeigen.“
„Der Schriftsteller sucht im Grunde nicht d i e Wahrheit, sondern s e i n e Wahrheit. Erst jenseits der Aktualitäten beginnt für ihn die Wirklichkeit.“
„Gedanken sind nicht stets parat,/ Man schreibt auch, wenn man keine hat.“
„Das Problem bei unseren jungen Schriftstellern ist, daß sie alle um die Sechzig sind.“
„Die meisten Schriftsteller betrachten die Wahrheit als ihren wertvollsten Besitz und sind daher mit deren Gebrauch äußerst sparsam.“
„Gebet eines Schriftstellers: Vater unser im Himmel, der Du a u c h ein Buch geschrieben hast...“