Zitate zu Glaube
„Was ist selbst der glücklichste Mensch ohne Glauben? Eine schöne Blume in einem Glase Wasser, ohne Wurzel und ohne Dauer.“
„Wenn du an Gott glaubst, wird er die Hälfte deines Werkes tun. Die zweite Hälfte.“
„Man glaubt gar nicht, wieviel man glauben muß, um ungläubig zu sein.“
„Ach! Das waren noch gute Zeiten, da ich noch alles glaubte, was ich hörte.“
„Ohne Glaube wird der Mensch ...steril, hoffnungslos und bis ins Innerste seines Wesens furchtsam.“
„Der Glaube, der sich für mich bewahrheitet ist derjenige, der mir die bestmöglichen Nutzung meiner Stärken gestattet und der sich als das beste Mittel erweist, um meine Tugenden in Handlung umzusetzen.“
„Der Glaube an Gott ist wie das Wagnis des Schwimmens: Man muß sich dem Element anvertrauen und sehen, ob es trägt.“
„Ich fände es angsteinflößend, wenn ich wüßte, daß die materielle Welt, in der wir leben, schon alles ist.“
„Wissenschaft ist nur eine Hälfte. Glauben ist die andere.“
„Die, die zum Glauben gekommen sind, werden in neuen Sprachen reden.“
„Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet.“
„So ist der Glaube für sich allein tot, wenn er nicht Werke vorzuweisen hat.“
„Gott sei es gedankt, dass mich der feste Glaube das Vorhandensein jenes Troja in allen Wechselfällen meiner ereignisreichen Laufbahn nie verlassen hat! Aber erst im Herbste meines Lebens sollte ich meine Kinderträume von vor fünfzig Jahren ausführen dürfen.“
„Nie zuvor waren so viele Menschen in so vielen Ländern, darunter zahlreiche gebildete und angeblich differenziert denkende Leute, intellektuell so hilflos wie heute. Eine Flut wirrer Ideen droht sie mit sich zu reißen. Widersprüche erschüttern unser Weltbild. Jeder Tag beschert uns neue Modegags, wissenschaftliche Erkenntnisse, Religionen, Bewegungen und Manifeste. Naturverehrung, außersinnliche Wahrnehmung, holistische Medizin, Soziobiologie, Anarchismus, Strukturalismus, Neomarxismus, die neue Physik, östliche Mystik, Technophilie und Technophobie sowie tausend andere Strömungen und Gegenströmungen huschen an unserem geistigen Auge vorbei. Wir erleben immer schärfere Attacken auf das wissenschaftliche Etablishment. Wie ein Buschfeuer greifen fundamentalistische Religionen um sich, und allenthalben wird verzweifelt nach etwas gesucht, an das man noch glauben kann.“
„Menschen, die aus der Hoffnung leben, sehen weiter./ Menschen, die aus der Liebe leben, sehen tiefer./ Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.“
„Glaubenssachen sind Liebessachen. Es gibt keine Gründe dafür und dagegen.“
„Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.“
„Der Gläubige, der nie gezweifelt hat, wird schwerlich einen Zweifler bekehren.“
„Die verstehen sehr wenig, die nur das verstehen, was sich erklären läßt.“
„= Eine Art von sechstem Sinn, der wirksam wird, wenn die Vernunft versagt.“
„Der Glaube kommt aus dem Herzen. Die Vernunft muß ihn festigen. Glaube und Vernunft sind nicht Gegenkräfte, wie manche Leute meinen. Je tiefer der Glaube ist, um so mehr schärft er die Vernunft. Wenn der Glaube blind wird, stirbt er.“
„Was ist der Glaube wert, wenn er nicht in die Tat umgesetzt wird?“
„Glaube ist Liebe zum Unsichtbaren, Vertrauen aufs Unmögliche, Unwahrscheinliche.“
„Die einen glauben, daß sie glauben, die anderen glauben, daß sie nicht glauben.“
„Wer Glauben schenkt, ist ihn los.“
„Es gibt Leute, die können alles glauben, was sie wollen; das sind glückliche Geschöpfe.“
„Alles wanket, wo der Glaube fehlt.“
„Der Glaube ist wie die Liebe: Er läßt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein mißliches Unternehmen, ihn durch Maßregeln einführen oder befestigen zu wollen.“
„Der Glaube versetzt Berge.“
„= Das, was einen schon beim Holzhacken die wohlige Wärme des Herdfeuers spüren läßt.“
„= Wissen, daß es Meer geben muß, wenn man einen Bach sieht.“