Zitate zu Geduld
„Was die Ebbe nimmt, bringt die Flut wieder.“
„Man kann nicht heute Apfelbäume pflanzen und schon im nächsten Jahr die Früchte ernten.“
„Herrgott, gib mir Geduld - aber bald.“
„Die Ungeduldigen kommen immer zu spät.“
„Ein kleiner Feind, dies lerne fein, will durch Geduld ermüdet sein.“
„Die Geduld nicht verlieren, auch wenn es unmöglich scheint, das ist Geduld.“
„Wenn man lange genug wartet, wird das schönste Wetter.“
„Wo die Pferde versagen, schaffen es die Esel.“
„= Kraft in der höchsten Potenz.“
„= Die Eigenschaft, die am dringendsten benötigt wird, wenn man sie verloren hat.“
„Der Mensch hat das Warten verlernt, darin liegt das Grundübel unserer Zeit.“
„Alles, was zu besitzen sich lohnt, lohnt auch, daß man darauf wartet.“
„Wer meint, alle Früchte würden gleichzeitig mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben.“
„Es war einmal ein junger Bauer, der wollte seine Liebste treffen. Er war ein ungeduldiger Geselle und viel zu früh gekommen. Und verstand sich schlecht aufs' Warten. Er sah nicht den Sonnenschein, nicht den Frühling und die Pracht der Blumen. Ungeduldig warf er sich unter einen Baum und haderte mit sich und der Welt. Da stand plötzlich ein graues Männlein vor ihm und sagte: Ich weiß, wo dich der Schuh drückt. Nimm diesen Knopf und nähe ihn an dein Wams. Und wenn du auf etwas wartest und dir die Zeit zu langsam geht, dann brauchst du nur den Knopf nach rechts zu drehen, und du springst über die Zeit hinweg bis dahin, wo du willst. Er nahm den Zauberknopf und drehte: und schon stand die Liebste vor ihm und lachte ihn an. Er drehte abermals: Und saß mit ihr beim Hochzeitsschmaus. Da sah er seiner jungen Frau in die Augen: Wenn wir doch schon allein wären...Wenn unser neues Haus fertig wäre...Und er drehte immer wieder. Jetzt fehlen uns noch die Kinder und drehte schnell an dem Knopf. Dann kam ihm neues in den Sinn und konnte es nicht erwarten. Und drehte, drehte, daß das Leben an ihm vorbeisprang, und ehe er sich's versah, war er ein alter Mann und lag auf dem Sterbebett. Und merkte, daß er schlecht gewirtschaftet hatte. Nun, da sein Leben verrauscht war, erkannte er, daß auch das Warten des Lebens wert ist. Und er wünschte sich die Zeit zurück.“
„= Die Kunst zu hoffen.“
„Der Ungeduldige fährt sein Heu naß ein.“
„Nicht Kunst und Wissenschaft allein,/ Geduld will bei dem Werke sein.“
„Unduldsam sollte man nur gegen sich selber sein, nicht gegen andere.“
„Nur Geduld! Mit der Zeit wird aus Gras Milch.“