Zitate zu Wissenschaft
„Ein Mensch ohne Wissenschaft ist wie ein Soldat ohne Degen, wie ein Acker ohne Regen; er ist wie ein Wagen ohne Räder, wie ein Schreiber ohne Feder; Gott selbst mag die Eselsköpfe nicht leiden.“
„Britische Neurowissenschaftler haben entdeckt, dass die Gehirnmuster beim Empfinden heftiger Liebe verblüffende Ähnlichkeiten mit den Gehirnmustern beim Koksen zeigen, Pardon: beim Konsum von Kokain. Ihre Probanden wählten die Forscher aus Kandidaten aus, die gerade heftig verliebt waren. Ihnen zeigten sie dann Bilder von ihrer Herzensperson. Die gleichzeitige Vermessung der Gehirnaktivität ergab ein charakteristisches Muster von Aktivierung und Deaktivierung einzelner Hirnregionen. Aktiviert wurden Regionen, die auch durch Kokain aktiviert werden. Ausgeschaltet wurden dagegen Bereiche, die am Entstehen von Depressionen beteiligt sind. Liebe ist eine Droge - wer sagt's denn!?“
„An Video-Konferenzen muss schon bald kein Manager mehr selber teilnehmen. Die British-Telecom hat eine Technik entwickelt, bei der sich Konferenz- Teilnehmer durch einen virtuellen Doppelgänger vertreten lassen können. Die Idee ist Computerspielen entliehen, bei denen man ebenfalls Doppelgänger, die so genannten Avatars, ins Rennen schickt. Video-Konferenzen lassen sich mit dieser Technik vereinfachen, weil keine aufwändigen Videobilder mehr durch die Datenleitungen fließen müssen. Mit kurzen Befehlen kann das Double zum Nicken oder Kopfschütteln veranlasst werden. Und wer sich zu Wort melden will, lässt seinen virtuellen Vertreter die Hand heben. Unauffällig kann der Manager auch mal den Blick vom Bildschirm abwenden oder sogar den Raum verlassen, wenn es langweilig wird. Der virtuelle Doppelgänger wird zwar nicht stellvertretend sprechen können, verfolgt aber zumindest die Konferenz und hält fest, wer wann das Wort ergreift. Die Technik soll im Sommer 2001 verfügbar sein.“
„Das einzige Mittel gegen Aberglauben ist Wissenschaft.“
„Die Wissenschaft ist ein Ozean. Er steht dem Nachen so gut offen wie der Fregatte. Der eine fährt mit einer Ladung wertvoller Güter über ihn dahin, der andere gondelt und angelt nach Heringen.“
„Hunde sind schlauer, als bisher vermutet. Dies entdeckten Max-Planck-Forscher aus Leipzig in Versuchen mit sechs dieser Vierbeiner. In den Experimenten legte eine Testperson den Tieren Futter vor, verbot ihnen aber, davon zu fressen. Wahlweise fixierten die Forscher danach ihre Tiere direkt mit ihren Blicken oder beschäftigten sich mit einem Computerspiel, schlossen die Augen bzw. drehten dem Hund den Rücken zu. Wenn sich die Tiere vor dem Blick ihrer Beobachter sicher fühlten, wagten sie sich doppelt so häufig an das Futter heran.“
„Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft. Wer nichts anzweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft, entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt, ist blind und bleibt blind.“
„Sehen, um vorauszusehen, so lautet der Spruch der wahrhaften Wissenschaft.“
„Es muß das Ziel der wissenschaftlichen Bestrebungen sein, den Geist so zu lenken, daß er über alle sich ihm darbietenden Gegenstände begründete und wahre Urteile fällt.“
„Ich stelle mir das große Gehege der Wissenschaft als ein weites Feld mit dunklen und hellen Stellen vor.“
„Wir wissen nicht einmal ein millionstel Prozent der Dinge.“
„Schon lange beobachten Ökonomen und Mathematiker, dass Plus und Minus an der Börse keiner idealen Zufallsverteilung folgen. Vielmehr kommen sehr große Gewinne und Verluste übermäßig häufig vor. Eine mögliche Erklärung liefern jetzt zwei spanische Forscher. Demnach könnte diese Verteilung durch das gegenseitige argwöhnische Beäugen unter Börsenmaklern zustande kommen. Wenn dann ein Händler Aktien kauft oder verkauft, tun viele Kollegen es ihm gleich und lösen so eine Lawine aus. Auf gut Deutsch: Börsenmakler sind Herdentiere.“
„Die höchste, die gottähnlichste Macht auf Erden ist die Macht der Wissenschaft.“
„Wir dürfen nicht nur zweckorientiert, anwendungsorientiert, wirtschaftsorientiert arbeiten, sondern müssen auch kulturorientiert, mit einem ganz altmodischen Begriff gesagt: bildungsorientiert arbeiten.“
„Ältere Männer können sich das Geld für Viagra sparen - wenn sie täglich rund drei Kilometer im strammen Tempo wandern. Das Gehen fördert die Potenz. Diesen Zusammenhang ermittelten jetzt amerikanische Forscher. Sie hatten 600 Männer befragt, die trotz fortgeschrittenen Alters noch keinerlei Erektionsprobleme hatten. Verglichen wurden Tabak- und Alkoholkonsum sowie Gewicht und körperliche Betätigung. Nach sechs Jahren wurde die gesamte Gruppe noch einmal befragt. Als wichtigste Gemeinsamkeit der Männer ohne Erektionsprobleme ermittelten die Forscher die regelmäßigen schnellen Spaziergänge. Warum das Wandern die Potenz positiv beeinflusst, können die Forscher aber noch nicht sagen.“
„Ich bin von der Wissenschaft tief beeindruckt. Ohne sie gäbe es nicht all diese wunderbaren Dinge, mit denen wir uns heute herumschlagen dürfen.“
„Wirkliches Neuland in einer Wissenschaft kann wohl nur gewonnen werden, wenn man an einer entscheidenden Stelle bereit ist, den Grund zu verlassen, auf dem die bisherige Wissenschaft ruht, und gewissermaßen ins Leere zu springen.“
„Statistische Daten lassen sich durch einen simplen Trick einfacher verstehen, fanden deutsche und amerikanische Forscher jetzt heraus. Verzichten Sie auf Prozentangaben, und nennen Sie stattdessen natürliche Häufigkeiten. Dies ergab die Untersuchung bei Medizinstudenten und angehenden Juristen. Diesen präsentierten die Forscher beispielsweise statistische Angaben zur Verlässlichkeit eines diagnostischen Tests und zur Häufigkeit von Krebs. Daraus sollten die Probanden dann die Wahrscheinlichkeit berechnen, dass ein Patient bei einem positiven Testergebnis auch tatsächlich Krebs hat. Wurde statt "fünf Prozent aller Männer" zum Beispiel "50 von 1.000 Männern" gesagt, fanden die Probanden sehr viel öfter das richtige Ergebnis. Häufigkeitsangaben statt Prozentzahlen erleichtern den Umgang mit Statistiken, glauben die Forscher. Fehler bei Diagnosestellungen oder Gerichtsurteilen könnten daher auf einfache Weise vermieden werden.“
„= Ein erstklassiges Möbelstück für das Oberstübchen eines Mannes, der gesunden Menschenverstand im Erdgeschoß hat.“
„Die Tragödie der Wissenschaft - das Erschlagen einer schönen Hypothese durch eine häßliche Tatsache. (There is no sadder sight in the world than to see a beautiful theory killed by a brutal fact.)“
„Delphine haben feste Begrüßungsrituale. Sie schütteln sich nicht die Hände, aber pfeifen einander zu, wenn sie noch fast 600 Meter weit voneinander entfernt sind. Ein gehörter Pfiff wird nach etwa drei Sekunden beantwortet. Einmal gehörte Pfiffe von Artgenossen können die Delphine offenbar jederzeit wiedererkennen und nachahmen. Vergleichbare Pfeifsprachen waren bisher nur von Menschen und Vögeln bekannt.“
„Unsere gewaltigen Investitionen in Wissenschaft und Forschung sind Ausdruck unseres Glaubens, daß die Wissenschaften den Menschen nicht nur reicher, sondern auch besser machen können.“
„Das meiste dessen, was heutzutage am stärksten unter dem Namen Wissenschaft (besonders Naturwissenschaften) floriert, ist gar nicht Wissenschaft, sondern Neugier. Alles Verderben wird zuletzt von den Naturwissenschaften kommen.“
„Patienten mit psychischen Erkrankungen rauchen zweimal so oft wie gesunde Menschen. Dies haben amerikanische Psychologen herausgefunden. Die Forscher analysierten Daten von über 4000 Personen im Alter zwischen 15 und 54 Jahren. Als psychisch krank stuften sie diejenigen ein, die an einfachen Phobien (Angstzuständen) bis hin zur Schizophrenie litten. Während von den gesunden Befragten knapp 23 Prozent rauchten, waren es bei den Personen mit einer lebenslangen psychischen Störung 35 Prozent, bei Probanden, die unter gelegentlichen Störungen litten, sogar 41 Prozent. Die Werbung hat's längst entdeckt: Mittlerweile ist die Werbung für Zigaretten so gestaltet, dass sie unsichere Personen besonders stark anspricht.“
„= Die systematische Klassifizierung der Erfahrung.“
„Die Wissenschaft fängt eigentlich erst da an interessant zu werden, wo sie aufhört.“
„In der Wissenschaft kommt es alle paar Jahre vor, daß etwas, das bis dahin als Fehler galt, plötzlich alle Anschauungen umkehrt oder daß ein unscheinbarer und verachteter Gedanke zum Herrscher über ein neues Gedankenreich wird.“
„In der Wissenschaft gleichen wir alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kiesel aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.“
„Nichts beflügelt die Wissenschaft so, wie der Schwatz mit Kollegen auf dem Flur.“
„Die Endlosigkeit des wissenschaftlichen Ringens sorgt unablässig dafür, daß dem forschenden Menschengeist seine beiden edelsten Antriebe erhalten bleiben und immer wieder von neuem angefacht werden: die Begeisterung und die Ehrfurcht.“
„Eine gute wissenschaftliche Theorie sollte einer Bardame erklärbar sein. (A good scientific theory should be explicable to a barmaid.)“
„Ein Wissenschaftler benötigt vier Dinge: erstens einen Kopf zum Denken; zweitens Augen zum Sehen; drittens Geräte zum Messen; und viertens - Geld.“
„Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum von morgen.“
„Niemand bestreitet die Wunder der modernen Wissenschaft. Jetzt wäre es an der Zeit, daß sie auch für ihre Monster die Verantwortung übernimmt.“
„Die Schwerkraft des Geistes läßt uns nach oben fallen. (La gravitation de l'esprit nous fait tomber vers le haut.)“
„Ihrer wahren Wesensbestimmung nach ist die Wissenschaft das Studium der Schönheit der Welt.“
„Es gibt wenige Leute, die kritisch über die Wissenschaft denken. Jede Stimme zählt.“
„Wissenschaft: Es ist nicht ihr Ziel, der unendlichen Weisheit eine Tür zu öffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum.“
„Das Schönste, was wir entdecken können, ist das Geheimnisvolle.“
„Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.“
„Warum bringt uns die angewandte Wissenschaft, die Arbeit erspart und das Leben leichter macht, so wenig Freude? Die simple Antwort lautet: weil wir noch nicht gelernt haben, sinnvollen Gebrauch davon zu machen. (Why does this magnificent applied science which saves work and makes life easier bring us so little happiness? The simple answer runs: Because we have not yet learned to make sensible use of it.)“
„Wenn ich die Folgen geahnt hätte, wäre ich Uhrmacher geworden.“
„Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.“
„Du lieber Gott! was so ein Mann/ Nicht alles, alles denken kann!/ Beschämt nur steh' ich vor ihm da/ Und sag' zu allen Sachen ja./ Bin doch ein arm unwissend Kind,/ Begreife nicht, was er an mir find't.“
„Nehmt euch die Freiheit der Wissenschaft, entdeckt, was ihr wollt.“
„Jede Wissenschaft ist, unter anderem, ein Ordnen, ein Vereinfachen, ein Verdaulichmachen des Unverständlichen für den Geist.“
„Wenn die Wissenschaft ihren Kreis durchlaufen hat, so gelangt sie natürlicher Weise zu dem Punkte eines bescheidenen Mißtrauens, und sagt, unwillig über sich selbst: Wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht einsehe.“
„Der gesunde Gelehrte: der Mann bei dem Nachdenken keine Krankheit ist.“
„Wo damals die Grenzen der Wissenschaft waren, da ist jetzt die Mitte.“
„Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.“
„Darin besteht das Wesen der Wissenschaft. Zuerst denkt man an etwas, das wahr sein könnte. Dann sieht man nach, ob es der Fall ist und im allgemeinen ist es nicht der Fall.“
„Wissenschaft ist, was wir wissen, und Philosophie, was wir nicht wissen.“
„= Die Voraussicht von Wiederholungen.“
„Einem ist sie (die Wissenschaft; d.Red.) die hohe himmlische Göttin, dem Andern eine tüchtige Kuh, die ihn mit Butter versorgt.“
„Die Technik von heute ist das Brot von morgen - die Wissenschaft von heute ist die Technik von morgen.“