Zitate zu Kunst
„Jede echte Kunst ist oder war in ihrer Zeit modern, herausfordernd und neu, wies hin auf den dauernden Wandel im Sehen und Fühlen.“
„Kunst ist Können.“
„Der wahre Sinn der Kunst liegt nicht darin, schöne Objekte zu schaffen. Es ist vielmehr eine Methode, um zu verstehen. Ein Weg, die Welt zu durchdringen und den eigenen Platz zu finden.“
„Die Kunst ist verflucht schwer. Wenn man abends bei einer Flasche Wein sitzt, meint man, es müsse wie von selber gehen. Am nächsten Morgen, nüchtern vor der großen weißen Leinwand, die Sachen wieder aus dem Nichts zu holen, da ist einem ganz anders zumute. Wenn ich morgens gemalt habe, bin ich den übrigen Tag nur noch ein lebender Leichnam.“
„Kunst kann nicht gelehrt werden - aber der Weg zur Kunst kann gelehrt werden.“
„Echte Kunst ist eigensinnig.“
„Wenn die Musen mich nicht geküßt hätten, hätten die Bonzen mich erschlagen.“
„Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.“
„In der Kunst zählt nur eines - das, was man nicht erklären kann.“
„Die Kunst ist keine Unterwerfung, sie ist Eroberung.“
„= Eine in Form gebrachte Forderung nach Unmöglichem.“
„Wenn die Welt klar wäre, gäbe es keine Kunst.“
„Prinzip der Kunst: mehr wiederfinden als verlorengegangen ist.“
„Die Kunst ist mit allem zu ihr Gehörenden und noch Hinzukommenden auch ein Problem, und zwar, wie man sieht, ein verwandlungsfähiges, zäh- und langlebiges, will sagen ewiges.“
„= Eine Harmonie, die parallel zur Natur verläuft.“
„In der Kunst ist es anders als beim Fußballspiel: in der Abseitsstellung erzielt man die meisten Treffer.“
„Bei Leuten, die etwas von der Kunst verstehen, bedarf es keiner Worte. Man sagt "Hm! Ha!" oder "Ho!", und damit ist alles ausgedrückt.“
„Was ist die Kunst so seltsam und sonderbar!“
„Kunst ist und bleibt eine seltene Sache.“
„Die Kunst ist eine Täuschung.“
„Für mich ist es keine Kunst, Geld zu machen. (Was hat Kunst mit Geld zu tun? Wenn wir Dagobert Duck glauben würden, der reichsten Ente der Welt, dann gar nichts! Onkel Dagobert hat einmal gesagt: (hier folgt Zitat). Nun weiß jeder, dass Dagobert Duck, dessen Lieblingsbeschäftigung es ist, im Geld zu baden - in echten Goldstücken! -, eine Ausnahme bildet. Es ist sehr wohl eine Kunst, Geld zu verdienen, Geld zu vermehren und Geld zu bewahren. Einmal vorausgesetzt, jemand beherrscht diese Kunst - was tut er dann mit dem Geld? Meine Anlage-Empfehlung - gratis für Sie - lautet: Er sollte einen Teil des Geldes in Kunst anlegen. Das hat den Vorteil, dass man: a) schöne Dinge um sich herum hat, die einem persönlich und seinen Besuchern Freude machen, und dass man: b) von teilweise saftigen Wertsteigerungen profitiert ..)“
„Zwischen Kunst und Kommerz sollte es keine Barrikaden geben. (- das, meine lieben Damen und Herren, sagt Bernd Eichinger, einer der erfolgreichsten deutschen Filmproduzenten. Und er hat Recht! Schauen Sie sich nur einmal unsere Geldscheine an, zum Beispiel die neuen Euro-Scheine. Ein jeder künstlerich gestaltet. Kunst und Geld, das passt zusammen. Damit ist wohl geklärt, warum eine Bank eine Kunstaustellung macht ...)“
„Das Künstlerische beginnt mit dem Worte "anders".“
„Kunst hat mit Geschmack nichts zu tun. Kunst ist nicht da, daß man sie "schmecke".“
„Kunst ist um so besser, je unterhaltender sie ist, und sie ist um so unterhaltender, je besser sie ist. (Das verbindet Reden mit der Kunst ...)“
„Kunst ist nicht Luxus, sondern Notwendigkeit.“
„= Weglassen.“
„Die Kunst ist fast immer harmlos und wohltätig, sie will nichts anderes sein als Illusion.“
„Die Kunst mag ein Spiel sein, aber sie ist ein ernstes Spiel.“
„Die Kunst ist der Statthalter der Utopie.“
„= Die Zusammenarbeit zwischen Gott und dem Künstler, wobei der Künstler möglichst weit in den Hintergrund treten sollte.“
„Die Kunst ist keine Nachahmung der Natur, sie ist eine Erklärung derselben.“
„Kunst ist Sprache: also im höchsten Sinn soziale Funktion. (Das hat Gerhart Hauptmann gesagt, der selbst ein Dichter, also ein Sprach-Künstler, war. Daher war er qualifiziert, über Kunst zu sprechen. Meine Kompetenz liegt auf ganz anderem Gebiet. Immerhin habe ich erkannt: Zu lange reden ist keine Kunst und auch höchst unsozial, weil alle anderen still zuhören müssen. Das will ich mir aber nicht nachsagen lassen. So möchte ich Sie, meine sehr geehrten Damen und Herren, nicht länger von den Kunstobjekten fernhalten. Die Ausstellung ist eröffnet!)“
„= Ein Mittel, die Dinge der Welt in Besitz zu nehmen - sei es durch Gewalt, sei es durch Liebe.“
„= Subventionierte Opposition.“
„Vita brevis, ars longa. (Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang.)“
„Boxsport und Kunst vereint etwas sehr Wichtiges: Leidenschaft und Präzision.“
„Leider reicht die Kunst nicht für alle Künstler.“
„Die Kunst ist unnütz, aber der Mensch kann auf das Unnütze eben nicht verzichten.“
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, und der Nutzen, den wir von der Wissenschaft beziehen, darf nicht nur an ihren technischen Folgen gemessen werden. Unsere Vorväter haben reichlich zu allen Künsten beigetragen, zur Musik und zum Theater, zur Bildhauerei und zur Architektur, zur Malerei und zur Literatur. Alle diese Schöpfungen brachten ihnen wirtschaftlich kaum etwas ein. Aber wer würde diese Anstrengungen bedauern? (Dieser Satz stammt von dem österreichischen Schriftsteller und Zukunftsforscher Robert Jungk. Auch wir bedauern keineswegs die Anstrengungen der Künstler heute - dennoch wünsche ich, dass sie ihnen auch etwas einbringen.)“
„= Ein kompliziertes Phänomen.“
„Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit.“
„= Das, was übrigbleibt, nachdem alles an ihr bis ins letzte analysiert worden ist.“
„Ich habe immer das Gefühl, das Gerede über die Bilder einer Ausstellung führt weniger zu den Bildern hin als von ihnen weg. Da warten zahlreiche Menschen auf den Moment, wo jemand ein paar Minuten über das schwätzt, was vor und hinter ihnen an den Wänden hängt, und es hat offenbar nur einen Zweck, daß sie sich die Bilder gar nicht anschauen müssen.“
„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“
„Die wahre Kunst ist eine Kunst des Weglassens. Nur Pseudo-Künstler tragen unter allen Umständen dick auf.“
„Vielleicht ist die Kunst das Gespräch der Welt mit sich selbst - durch das Medium Künstler.“
„Ein Streichquartett von Beethoven vermittelt mehr Ahnung vom Geist in der Welt, ein Gedicht von Hölderlin offenbart mehr vom Urgrund des Seins als alle Statistiken und Analysen.“
„Nur die Kunst gibt uns die Möglichkeit, etwas zu sagen, was wir nicht wissen.“
„Der Endzweck der Wissenschaft ist Wahrheit. Der Endzweck der Künste hingegen ist Vergnügen.“
„= Eine wertvolle Zeitverschwendung. (lautet das Bonmot des Amerikaners Les Levine. Und damit Sie mehr Zeit für diese wertvolle Zeitverschwendung haben, werde ich Ihnen nicht länger im Weg stehen und Sie von den Objekten Ihrer Begierde fernhalten. Die Ausstellung ist hiermit eröffnet!)“
„Kunst kommt von Können. (Wer sie wirklich beherrscht, seine Kunst, der kann uns verwirren, aufrütteln, bezaubern. Und ich denke, unser heutiger Künstler, ... (Name), kann genau das!)“
„= Was man nicht begreift.“
„Kunst ist nicht ein Spiegel, den man der Wirklichkeit vorhält, sondern ein Hammer, mit dem man sie gestaltet.“
„Für einen Maler gibt es nichts Schwierigeres, als eine Rose zu malen, denn dazu muß er zuerst alle Rosen vergessen, die jemals gemalt worden sind.“
„= Das Bemühen, neben der wirklichen Welt eine menschlichere Welt zu schaffen.“
„Ich stelle mir Kunst als das Gebilde eines lebendigen Augenblickes und Wissenschaft als die Kristallisation einer ewigen Wahrheit vor.“
„Meine Kunst ist mein Weib, mehr als genug, denn sie hat mich zeitlebens gequält. Und meine Kinder sind die Werke, die ich hinterlasse. Sollten sie auch nicht viel taugen, so werden sie doch eine Weile leben.“
„Kunst ist Intuition.“
„Die Leute verlangen von der Kunst immer Trost.“
„Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine Kunst. (Meine Damen und Herren, ich muss gestehen, dass ich das, was unsere Künstlerin kann, niemals könnte. Ich darf vermuten: Ihnen geht es ähnlich. Nach Nestroy wären wir damit alle hier Künstler.)“
„Kunststücke können ist keine Kunst.“
„Kunst soll etwas anderes tun, als im Museum auf dem Hintern zu sitzen.“
„Wenn die Kunst nach Brot geht, entstehen nur kleine Brötchen.“
„Da der Mensch von Natur aus Vernunft besitzt, ist die Kunst kein Gegensatz zur Natur, sondern Vollendung der Natur.“
„= Zwar nicht das Brot, aber der Wein des Lebens.“
„= Eine Art Aufruhr.“
„= Eine Lüge, die uns die Wahrheit erkennen läßt.“
„Das Geheimnis der Kunst liegt darin, daß man nicht sucht, sondern findet.“
„Die Welt der Kunst ist die Welt des Traumes.“
„Die Kunst ist ein Ding viel zu groß und zu schwer und zu lang für ein Leben, und die, welche ein großes Alter haben, sind erst Anfänger in ihr.“
„Es ist die Kunst - zu leben!“
„Vergessen Sie nicht, daß die Kunst nur ein Weg ist, nicht ein Ziel.“
„Die Kunst ist alt. Und die alte Kunst ist oft neuer als die neue.“
„= Das Vermögen der Form.“
„= Die Natur der Natur.“
„Die Welt der Kunst und Fantasie ist die wahre, the rest is a nightmare.“
„Kunst ist nicht für den Alltag da, sondern nur für Festtage.“
„Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen.“
„Die Ausübung der Kunst ist ein großer Teil meines Ichs, es ist mir die Luft, in der ich atme.“
„= Ein Urbegriff, erhaben wie die Gottheit, unerklärlich wie das Leben, undefinierbar und zwecklos.“
„Ernst ist die Kunst und heiter das Leben.“
„Kunst ist eine Sprache, und eine Sprache ist da, um verstanden zu werden.“
„= Unser Dank an Welt und Leben.“
„Ich respektiere die Freiheit der Kunst. Ich mache mich doch lächerlich, wenn ich postuliere, daß Kunst nur dann Kunst ist, wenn ich sie auch verstehe.“
„= Ein hartes Geschäft, und man geht drauf oder man schafft's.“
„Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich.“
„Die Ur-Sache der Kunst ist es, die Wirklichkeit aufzuheben. Für einen Künstler ist die Wirklichkeit immer schlechter als er sie sich vorstellen kann.“
„= Das Mikroskop, das der Künstler auf die Geheimnisse seiner Seele einstellt, um diese allen Menschen gemeinsamen Geheimnisse allen zu zeigen.“
„= Eine ansteckende Tätigkeit, je ansteckender, desto besser.“
„Die Kunst aber ist kein Handwerk, sondern Vermittlung von Gefühlen, die der Künstler empfunden hat.“
„Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“
„= Der wundersame Schmuck des Lebens. Sie kann nichts anderes sein, weil das Wesen aller Künste darin besteht zu schmücken.“
„Die Kunst hat kein Vaterland.“
„Kunst hat oft der Seele Nahrung gegeben. Sie hat zu ihrem Teil mitgeholfen, den Raum der inneren Freiheit zu erweitern.“
„Freunde, vergeßt nie diese goldene Regel: Nichts kann schaden in der Kunst, solange ihr frech seid.“
„In der Kunst ist das Einfache immer das schönste.“
„= Das Gewissen des Künstlers, seine Liebe, sein Glaube, seine innerste Revolution.“
„Aus dem Verlangen nach dem Überflüssigen ist die Kunst entstanden.“
„Der Künstler versäume nie, die Spuren des Schweißes zu verwischen, den sein Werk gekostet hat. Sichtbare Mühe ist zuwenig Mühe.“
„= Eine Vermittlerin des Unaussprechlichen; darum scheint es eine Torheit, sie wieder durch Worte vermitteln zu wollen.“
„Bilde, Künstler! Rede nicht!/ Nur ein Hauch sei dein Gedicht.“
„Kunst ist der Zweck der Kunst, wie Liebe der Zweck der Liebe.“
„Kunst ist etwas, was so klar ist, daß es niemand versteht.“
„Das absolute Wissen führt zum Pessimismus: die Kunst ist das Heilmittel dagegen.“
„Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen, so hieße sie Wulst.“
„Im Vergleich zum Werk der bildenden Kunst oder zum Musikstück wirkt die verbale Erklärung banal. Viele Ausführungen bei Eröffnungen von Kunstausstellungen könnten hier als Beweismittel angeführt werden, und ich erinnere mich noch gut an den um Freundlichkeit bemühten, aber gequälten Gesichtsausdruck so manchen Künstlers, wenn er sich anhören mußte, was er bei Herstellung seiner Werke nach Meinung des Festredners gedacht haben soll.“
„= Eine Tochter der Freiheit.“
„Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.“
„Schwer ist die Kunst, vergänglich ist ihr Preis.“
„Alle Kunst ist Nachahmung der Natur.“
„Keine Kunst ist, was durch Zufall seinen Zweck erreicht.“
„= Überschuß.“
„Alle Arten von Kunst haben ihre Berechtigung, mit Ausnahme einer Kunst, die langweilig ist. (DOPPELT !!!)“
„Alle Kunstgattungen sind gut, mit Ausnahme der langweiligen. (Tous les genres sont bons, hors le genre ennuyeux.)“
„Kunstwerke bleiben nur hängen, wenn sie aus dem Rahmen fallen.“
„Die Kunst darf nie populär sein wollen. Das Publikum muß künstlerisch werden.“
„In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter, nicht das Leben.“