Zitate zu Beifall
„Niemanden stört eine Unterbrechung, wenn es Beifall ist.“
„In Paris entstand Anfang des 19. Jahrhunderts eine assurance de succes dramatique, die gegen Bezahlung für Beifall oder Ablehnung sorgte. Diese Aufgaben wurden von den Claqueuren wahrgenommen, während rieurs durch ihr Lachen den Nachbarn anstecken sollten, sowie pleureurs (die weinen konnten, als würden sie permanent den "Englischen Patienten" sehen) und bisseurs, die für die Dakaporufe zuständig waren. (Ich habe eine solche Versicherung für den heutigen Abend nicht abgeschlossen. Um so mehr würde ich mich freuen, wenn es heute viele Klatscher, Lacher und "Da capo"-Rufe gäbe. Von Schluchzen und heftigem Weinen bitte ich abzusehen.)“
„Allgemeinen Beifall erringt, wer das Nützliche mit dem Angenehmen mischt.“
„Gefesselte Hände können keinen Beifall klatschen.“
„Ob sich Redner darüber klar sind, daß 90% des Beifalls, den sie beim Zusammenfalten des Manuskripts entgegennehmen konnten, ein Ausdruck der Erleichterung ist? (Meine Damen und Herren, ich bin mir darüber klar. Ich wäre sehr betroffen, wenn Ihr Beifall jetzt besonders heftig ausfallen würde. Denn dann müßte ich denken, daß Sie sogar besonders erleichtert sind.)“
„Nichts macht uns größere Beschwer, als wenn wir auf das Geschwätz der Menge hören und in ihrem Beifall, wie es so oft geschieht, einen Maßstab für das Gute sehen.“