Zitate zu Bank
„Die Finanzminister und die Bankiers haben eins gemeinsam. Sie leben von anderer Leute Geld. Die Bankiers haben nur die unangenehme Aufgabe, es wieder zurückzuzahlen.“
„Der einfache Bankkunde sollte keineswegs nur eine Kuh sein, die elektronisch-maschinell je nach Bedarf gemolken wird. (Das hat Peter Atteslander, der Sozialökonom, einmal gesagt, und Recht hat er. Nur weil man die einfachen, die normalen Bankkunden außer Acht gelassen hat, ist die Fusion zwischen der Deutschen Bank und der Dresdner Bank letztlich auch gescheitert. Uns soll das nicht passieren. Wir von der ... (Name der Bank) wissen, was wir an unseren Kunden haben ...)“
„Die meisten Leute bekämen lieber Röteln, als zur Bank zu gehen und sich anstellen zu müssen.“
„Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.“
„Geldleute lesen gründlicher als Bücherliebhaber - sie wissen besser, was für Nachteile aus flüchtiger Lektüre entstehen.“
„Mit einer Privatbank verhält es sich wie mit einem Mädchen - wenn die Leute zu viel darüber reden, schädigt das den guten Ruf.“
„Sie wollen einen Kredit? Zeigen Sie uns, daß Sie ihn nicht benötigen, und Sie bekommen ihn.“
„Als erstes im Bankgeschäft lernt man den Respekt vor Nullen. (Der berühmte Berliner Bankier Carl Fürstenberg hatte Recht: Es ist herrlich, in Nullen zu baden, wenn es sich um schwarze Nullen handelt, die sich hinter einer bescheidenen 1 versammeln - sagen wir, um sechs Nullen; dann sind wir Millionär. Oder, ganz zeitgemäß, um neun Nullen; dann sind wir Milliardär. Das sind wirklich liebenswürdige runde Dinger, diese Nullen! Respekt, Respekt! Und wer mit dem Sammeln einmal angefangen hat, der will gar nicht mehr aufhören.)“
„Niemand kennt die Menschen so gut wie der Beichtvater, der Bankier und der Bettler.“
„Banken sind gefährlicher als stehende Armeen.“
„Die Konsumenten sind die linke Hand des gesellschaftlichen Organismus, die Produzenten sind die rechte Hand. Die Bankiers sind die Heimlichkeiten zwischen den beiden. (Da bekommt der Begriff "Bankgeheimnis" eine ganz andere Bedeutung ...)“
„Norbert Blüm hat den Banken generell ihre angebliche Zurückhaltung (auf den Ostmärkten) vorgehalten. Er meinte, wenn Kolumbus genauso risikoscheu wie die Banken gewesen wäre, hätte er Amerika nie entdeckt. Darauf kann ich nur antworten: Wenn Kolumbus Banker gewesen wäre, hätte er seine Reise später angetreten; er hätte aber gewußt, daß er nach Amerika und nicht nach Indien segelt, und daß der Kontinent von Ureinwohnern besiedelt ist. Das hätte ihm manche vollmundige Versprechung und Amerika vermutlich manches Leid erspart.“
„Wenn ein Banker auf einen Vorschlag "nein" sagt, meint er "vielleicht", sagt er "vielleicht", meint er "ja", und wenn er spontan "ja" sagt, ist er kein guter Banker.“
„Wenn der Geldmann seinen Coup verfehlt, sagen die Höflinge von ihm: er ist ein Bürger, ein Nichts, ein Flegel; wenn ihm der Coup gelingt, bitten sie ihn um die Hand der Tochter.“
„Die beste kurzfristige Erfolgsrechnung ist das Mienenspiel deines Bankdirektors.“
„Dem Bankier gegeben sei dieser Rat:/ Kein Geld leih' dem, der's nötig hat.“
„Ein Bankier bespricht mit einem Ölproduzenten dessen enorme Darlehensschuld. "Wir hatten Ihnen eine Million geliehen, damit Sie Ihre alten Ölquellen wieder in Betrieb setzen konnten, und die sind versiegt." sagt der Bankier. "Hätte schlimmer kommen können", erwidert der Ölmann. "Dann haben wir Ihnen eine Million für neue Bohrungen geliehen, die alle nichts brachten." - "Hätte schlimmer kommen können." - "Dann haben wir Ihnen eine Million für eine neue Bohrausrüstung geliehen. Die ist zu Bruch gegangen." - "Hätte schlimmer kommen können." - "Was soll das?" schimpft der Bankier. "Wieso hätte es schlimmer kommen können?" - "Hätte mein Geld sein können", sagt der Ölmann.“
„Über Musik kann man nur mit Bankdirektoren reden. Künstler reden ja nur über Geld.“
„Der Geist denkt, das Geld lenkt.“
„Heute spielen sich die wirklichen Abenteuer in der Hochfinanz ab. Das sind die wahren Helden unserer Zeit.“
„= Eine Einrichtung, von der Sie sich Geld leihen können - vorausgesetzt, Sie können nachweisen, daß Sie es nicht brauchen.“
„Banker = Ein Kerl, der seinen Schirm verleiht, wenn die Sonne scheint, und ihn sofort zurückhaben will, wenn es zu regnen beginnt.“
„Banker = Ein Gärtner, der vor der Aussaat festlegt, wie groß die Ernte sein wird.“
„1776 wurde ein englischer Bankier unter der Anschuldigung verhaftet, er habe König Georg III. entführen wollen. Die gegen ihn erhobene Anklage widerlegte er überzeugend mit den Worten: "Ich verstehe schon, daß ein König einen Bankier braucht. Ich wüßte aber wirklich nicht, was ein Bankier mit einem König anfangen sollte!"“
„Schuldest du einer Bank weniger als eine Million, hast du einen Gläubiger. Schuldest du mehr als eine Million, hast du einen Partner.“